Fussball

Jürgen Klopp: Shrewsbury-Boss Caldwell erneuert Kritik: "Hat einen wunderbaren Moment ruiniert"

Von SPOX
Jürgen Klopp sorgte mit seiner Entscheidung, auf die U23-Spieler zu setzen, für eine Menge Gesprächsstoff.

Mehr als vier Monate nach dem Aufeinandertreffen im FA Cup hat Brian Caldwell, Klubboss von Drittligist Shrewsbury Town, seine Kritik am FC Liverpool und Jürgen Klopp (52) erneuert. Dieser hatte damals im Wiederholungsspiel um den Einzug ins Achtelfinale seine Stars geschont.

"Jürgen Klopp hat uns einen wunderbaren Moment ruiniert, indem er sagte, beim Wiederholungsspiel nicht antreten zu wollen. Für die Spieler wäre es ein fantastisches Erlebnis gewesen und finanziell hätte es uns geholfen", schrieb Caldwell in einer öffentlichen Mitteilung an die Shrewsbury-Fans.

Nachdem Klopps Reds im ersten Spiel nicht über ein 2:2 hinaus kamen, kündigte er an, im zweiten Aufeinandertreffen auf seine U23 zu bauen. Kritik an seiner Entscheidung kam unter anderem von Andy Holt, Klubchef von Drittligist Accrington Stanley: "Jürgen, du machst dich lächerlich. Du zerstörst deinen Ruf. Ich würde mich aus dem Bett quälen, nur um das Wiederholungsspiel zu spielen. Er ist eine Schande."

FA Cup: Shrewsbury-Beschwerde wird abgelehnt

Shrewsbury legte nach der 0:1-Niederlage im Wiederholungsspiele eine Beschwerde beim Verband ein, diese wurde nun abgelehnt. Die FA sah keinen Verstoß vonseiten des FC Liverpool, während Shrewsbury auf das Ausbleiben einer Live-Übertragung und den damit einhergehenden Verlust von großen Einnahmen verwiesen hatte.

Klopp hatte seine Pläne damit begründet, dass er seiner Mannschaft in der Winterpause eine Verschnaufpause gönnen möchte. "Die Premier League hat uns gebeten, die Winterpause zu respektieren. Das tun wir. Wenn die FA das nicht respektiert, können wir es nicht ändern. Ich muss im Interesse der Mannschaft auch Entscheidungen treffen, die nicht populär sind", erklärte er.

 

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