FC Chelsea: Als die Blues am Boxing Day 1999 nur mit Ausländern spielten - erstmals nach 111 Jahren

 
Am Boxing Day 1999 geschah beim Spiel Southampton - Chelsea etwas, das zuvor in 111 Jahren, 3 Monaten und 17 Tagen Historie der englischen Football League noch nie geschah: In der Startelf von Blues-Trainer Gianluca Vialli stand kein britischer Spieler.
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Am Boxing Day 1999 geschah beim Spiel Southampton - Chelsea etwas, das zuvor in 111 Jahren, 3 Monaten und 17 Tagen Historie der englischen Football League noch nie geschah: In der Startelf von Blues-Trainer Gianluca Vialli stand kein britischer Spieler.
Über 150.000 Partien mussten gespielt werden, bis das passierte - die Maßnahme von Coach Vialli (im Bild) war also tatsächlich historisch. Chelsea gewann das Spiel übrigens 2:1. Die damalige Startelf der Blues.
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Über 150.000 Partien mussten gespielt werden, bis das passierte - die Maßnahme von Coach Vialli (im Bild) war also tatsächlich historisch. Chelsea gewann das Spiel übrigens 2:1. Die damalige Startelf der Blues.
TOR: Ed De Goey (Niederlande). Von 1997 bis 2003 an der Stamford Bridge. Kostete knapp vier Millionen Euro und war damals der teuerste Torhüter der Premier League. Absolvierte 171 Pflichtspiele und gewann 1998 mit Chelsea den Europacup der Pokalsieger.
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TOR: Ed De Goey (Niederlande). Von 1997 bis 2003 an der Stamford Bridge. Kostete knapp vier Millionen Euro und war damals der teuerste Torhüter der Premier League. Absolvierte 171 Pflichtspiele und gewann 1998 mit Chelsea den Europacup der Pokalsieger.
ABWEHR: Albert Ferrer (Spanien). Von 1998 bis 2003 bei Chelsea, beendete dort auch seine Karriere. Mit den Blues gewann er 2000 den FA Cup. Bei Barca mit fünf Meisterschaften. 1992 Gewinner des Europapokals der Landesmeister & Olympiasieger mit Spanien.
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ABWEHR: Albert Ferrer (Spanien). Von 1998 bis 2003 bei Chelsea, beendete dort auch seine Karriere. Mit den Blues gewann er 2000 den FA Cup. Bei Barca mit fünf Meisterschaften. 1992 Gewinner des Europapokals der Landesmeister & Olympiasieger mit Spanien.
Frank Leboeuf (Frankreich). Kam 1996 aus Straßbourg nach England und gewann mit Chelsea den FA Cup (1997, 2000), den Europapokal der Pokalsieger (1998), den Super Cup (1998) und den League Cup (1998). Weltmeister und Europameister mit Frankreich.
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Frank Leboeuf (Frankreich). Kam 1996 aus Straßbourg nach England und gewann mit Chelsea den FA Cup (1997, 2000), den Europapokal der Pokalsieger (1998), den Super Cup (1998) und den League Cup (1998). Weltmeister und Europameister mit Frankreich.
Emerson Thome (Brasilien). 1999 von Sheffield Wednesday gekommen, blieb Thome nur neun Monate. Er kam am Innenverteidigerduo Desailly/Leboeuf nicht vorbei. Darf sich aber immerhin FA-Cup- und Community-Shield-Sieger 2000 nennen.
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Emerson Thome (Brasilien). 1999 von Sheffield Wednesday gekommen, blieb Thome nur neun Monate. Er kam am Innenverteidigerduo Desailly/Leboeuf nicht vorbei. Darf sich aber immerhin FA-Cup- und Community-Shield-Sieger 2000 nennen.
Celestine Babayaro (Nigeria). Ging 1997 nach dem Gewinn der Goldmedaille mit Nigeria bei Olympia 1996 nach London und blieb bis 2004 (192 Pflichtspiele, 8 Tore). Folgte 2009 Ex-Blues-Coach Ruud Gullit in die USA und beendete dort seine Karriere.
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Celestine Babayaro (Nigeria). Ging 1997 nach dem Gewinn der Goldmedaille mit Nigeria bei Olympia 1996 nach London und blieb bis 2004 (192 Pflichtspiele, 8 Tore). Folgte 2009 Ex-Blues-Coach Ruud Gullit in die USA und beendete dort seine Karriere.
MITTELFELD: Didier Deschamps (Frankreich). Nach 7 Titeln in 5 Jahren bei Juve zog es den Weltmeister-Coach von 2018 im Jahr 1999 zu Chelsea, wo er 2000 den FA Cup gewann. Ging nach 44 Pflichtspielen zum FC Valencia und hörte dort auf.
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MITTELFELD: Didier Deschamps (Frankreich). Nach 7 Titeln in 5 Jahren bei Juve zog es den Weltmeister-Coach von 2018 im Jahr 1999 zu Chelsea, wo er 2000 den FA Cup gewann. Ging nach 44 Pflichtspielen zum FC Valencia und hörte dort auf.
Dan Petrescu (Rumänien). Nach drei Jahren in Italien und einer Saison bei Sheffield Wednesday ging es 1995 zu Chelsea. 1998 Gewinner des League Cup und des Europapokals der Pokalsieger. Später folgte nach 191 Pflichtspielen der Bruch mit Trainer Vialli.
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Dan Petrescu (Rumänien). Nach drei Jahren in Italien und einer Saison bei Sheffield Wednesday ging es 1995 zu Chelsea. 1998 Gewinner des League Cup und des Europapokals der Pokalsieger. Später folgte nach 191 Pflichtspielen der Bruch mit Trainer Vialli.
Roberto Di Matteo (Schweiz). Kam 1996 von Lazio und erlebte in London seine erfolgreichste Zeit mit sechs Titeln bei den Blues. Verletzte sich 2000 schwer am Bein und hörte 2002 auf. Gewann 2012 als Trainer der Blues die CL, coachte auch Schalke 04.
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Roberto Di Matteo (Schweiz). Kam 1996 von Lazio und erlebte in London seine erfolgreichste Zeit mit sechs Titeln bei den Blues. Verletzte sich 2000 schwer am Bein und hörte 2002 auf. Gewann 2012 als Trainer der Blues die CL, coachte auch Schalke 04.
Gustavo Poyet (Uruguay). Drei Jahre nachdem er mit Real Saragossa den Europapokal der Pokalsieger gewonnen hatte, wiederholte er 1998 dieses Kunststück mit Chelsea. Schoss 43 Tore in 141 Pflichtspielen. War bis Mitte 2018 Trainer von Girondins Bordeaux.
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Gustavo Poyet (Uruguay). Drei Jahre nachdem er mit Real Saragossa den Europapokal der Pokalsieger gewonnen hatte, wiederholte er 1998 dieses Kunststück mit Chelsea. Schoss 43 Tore in 141 Pflichtspielen. War bis Mitte 2018 Trainer von Girondins Bordeaux.
Gabriele Ambrosetti (Italien). Scheiterte 1998 als bester Spieler von Vicenza Calcio im Europacup der Pokalsieger am späteren Gewinner Chelsea. Kam als Wunschspieler von Vialli und wurde als "italienischer Ryan Giggs" angepriesen - floppte jedoch total.
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Gabriele Ambrosetti (Italien). Scheiterte 1998 als bester Spieler von Vicenza Calcio im Europacup der Pokalsieger am späteren Gewinner Chelsea. Kam als Wunschspieler von Vialli und wurde als "italienischer Ryan Giggs" angepriesen - floppte jedoch total.
ANGRIFF: Tore Andre Flo (Norwegen). Schoss in der 18. und 43. Minute die beiden Tore für Chelsea. Traf 47-mal in 157 Pflichtspielen. Ging 2000 für zwölf Millionen Pfund als teuerster norwegischer Spieler überhaupt zu den Glasgow Rangers.
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ANGRIFF: Tore Andre Flo (Norwegen). Schoss in der 18. und 43. Minute die beiden Tore für Chelsea. Traf 47-mal in 157 Pflichtspielen. Ging 2000 für zwölf Millionen Pfund als teuerster norwegischer Spieler überhaupt zu den Glasgow Rangers.
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