Fussball

Roy Keane springt Mesut Özil zur Seite: "Würde bei einem größeren Verein keine Gehaltskürzungen hinnehmen"

Von SPOX
Roy Keane hat Verständnis dafür, dass manche Spieler bei den großen Vereinen nicht auf Teile ihres Gehalts verzichten möchten.

Roy Keane hat einzelnen Spielern in der Premier League, die sich offenbar weigern sollen, wegen der Corona-Pandemie auf Teile ihres Gehalts zu verzichten, den Rücken gestärkt. "Ich bin mir nicht sicher, wie ich damit umgegangen wäre", sagte der ehemalige Mittelfeldspieler von Manchester United bei Sky Sports.

Wie Arsenal verkündete, verzichten die Spieler sowie Trainer Mikel Arteta und dessen Assistenten freiwillig auf eine Summe, die 12,5 Prozent ihres Jahresgehalts entspricht. Ex-Nationalspieler Mesut Özil soll jedoch einer von drei Arsenal-Spielern sein, der einen Gehaltsverzicht in der aktuellen Situation ablehne.

"Ich würde keine Gehaltskürzungen hinnehmen, wenn ich bei einem der größeren Vereine wäre", so Keane mit Blick auf die englischen Medienberichte. Er fügte hinzu: "Es geht niemanden etwas an, was die Spieler mit ihren Löhnen machen. Sie nehmen ihr Gehalt und wenn sie großzügig sein wollen, sind sie es."

Keane springt Özil zur Seite: "Habe großes Mitgefühl"

Er betonte: "Spieler sollten sich nicht unter Druck fühlen, [Gehaltskürzungen vorzunehmen], besonders in den großen Vereinen. Wenn die Spieler an ihren Löhnen festhalten wollen, während die Vereine einen Milliardär im Hintergrund haben, dann sollen sie es tun."

Gary Neville und Jamie Carragher hatten zuvor kein gutes Haar an Özil gelassen, der mit 21 Millionen Euro Jahresgehalt Arsenals Top-Verdiener ist. Ihre Kritik findet Keane unangemessen: "Ich habe großes Mitgefühl für die Spieler", so der 48-Jährige: "Einige Spieler, die ihren vollen Lohn erhalten, sind möglicherweise die großzügigsten Menschen auf dem Planeten."

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