Mertesacker: "Das Geschäft ist pervers"

Von Ben Barthmann
Per Mertesacker äußert sich zu seiner Zukunft beim FC Arsenal
© getty

Per Mertesacker beobachtet seinen FC Arsenal derzeit aus der Distanz. Seine Verletzung lässt ihm Zeit, zu reflektieren, auch über die eigene Zukunft. Bastian Schweinsteiger wünscht er Glück.

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Derzeit erlebt Per Mertesacker die längste Verletzungspause seiner Karriere. Der Innenverteidiger wurde von Arsene Wenger dennoch zum Kapitän ernannt und erfreut sich des Vertrauens seines Trainers.

Gerade hier, so erklärt der 32-Jährige im Interview mit dem kicker, läge der Unterschied von ihm zu Bastian Schweinsteiger momentan: Das Vertrauen des Trainers.

Glück mit Wenger

"Ich hatte das Glück, zu einem Verein zu kommen, in dem noch immer der Trainer da ist, der mich auch wollte", so Mertesacker, der ausführt: "So etwas kann jederzeit passieren in dem Geschäft, es ist eben so pervers."

Schweinsteiger würde "seine Schlüsse ziehen", so Mertesacker, dem nur übrig bleibt "viel Glück" zu wünschen. Eben jenes bräuchten seine Gunners durchaus auch im Titelkampf.

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In diesen will Mertesacker früher oder später wieder eingreifen, sich mit seiner Verletzung allerdings nicht hetzen. Im Winter würden dann auch erste Gedanken über die nahe Zukunft anstehen, läuft sein Vertrag doch aus.

Rückkehr nach Deutschland?

"Es ist ja bei auslaufenden Verträgen dann auch so, dass man sich ab dieser Zeit auch andere Dinge anhören kann. Ich bin da völlig offen", so der Ex-Nationalspieler, der eine Rückkehr nach Deutschland nicht ausschließt.

Bis dahin allerdings sagt er: "Jetzt ist es so, dass mein Vertrag bei Arsenal im nächsten Jahr ausläuft und dass ich daran noch ganz gerne etwas ändern würde. Mit diesem Gedanken gehe ich an diese Geschichte ran."

Per Mertesacker im Steckbrief

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