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Fussball

Poldi: Mancini will, Wenger nicht

Von Autor: Marco Nehmer
Wohin führt der Weg von Nationalspieler Lukas Podolski?
© getty

Der mögliche Wechsel von Lukas Podolski zu Inter Mailand sorgt derzeit für Schlagzeilen. Am Montag wurde bereits medial Vollzug gemeldet, noch aber ist es nicht so weit. Nun schaltet sich Inter-Coach Roberto Mancini ein und bestätigt das Interesse am Profi des FC Arsenal. Doch Gunners-Trainer Arsene Wenger grätscht dazwischen.

Der "Corriere dello Sport" hatte am Montag mit der Bestätigung des Wechsels vorgelegt, Podolski selbst dementierte wenig später eine Einigung.

Nun umgarnt Mancini den 29-Jährigen: "Podolski ist ein guter Spieler. Er gehört zu einer Liste von Spielern, die wir beobachten. Wir werden sehen, was daraus wird", so der 50 Jahre alte Coach der Nerazzurri.

Feilschen um die Leih-Summe

Inter soll eine Leihe des in London noch bis 2016 gebundenen Weltmeisters anstreben. Doch aus der englischen Hauptstadt regt sich plötzlich Widerstand. Laut einem Bericht der "Gazzetta dello Sport" fordert Arsenal zwei Millionen Euro für eine Ausleihe bis Saisonende, Inters Sportdirektor Piero Ausilio habe bisher aber nur 1,7 Millionen Euro geboten.

Am Dienstag sagte Wenger auf der Pressekonferenz der Gunners über Podolski: "Er ist ein Arsenal-Spieler und ich möchte, dass er bleibt." Das Interesse des ehemaligen Champions-League-Siegers bezeichnete er am Dienstag "als Witz".Das sei nicht ernsthaft, sagte der Franzose: "Das ist alles nur Gerede." Zuletzt blieb der frühere Kölner dreimal in Folge in der Premier League ohne Einsatz. Trotz der Sperre von Olivier Giroud schmorte er am Sonntag gegen West Ham (2:1) 90 Minuten auf der Bank.

Lukas Podolski im Steckbrief

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