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Fussball

Ausbau von Anfield Road weiter im Plan

Von Stefan Petri
Derzeit ist das Stadion an der Anfield Road nur die sechstgrößte Arena in der Premier League
© getty

Mit einer Kapazität von 42.276 Plätzen ist das Stadion des FC Liverpool nur die sechstgrößte Spielstätte in der Premier League - zu wenig für Fans und Klubführung.

Nachdem sich ein Neubau unter den früheren Besitzern Tom Hicks und George Gillett als zu teuer entpuppte, will der jetzige Eigner John W. Henry einen Ausbau auf 60.000 Plätze vorantreiben. Am Geld soll es nicht scheitern. Der Amerikaner, dem unter anderem auch die Boston Red Sox gehören, will dafür umgerechnet fast 180 Millionen Euro ausgeben.

"Das Problem (von Hicks und Gillett) war, dass sie die Finanzierung nicht stemmen konnten", sagte er der "Liverpool Daily Post". "Bei diesem Projekt wird das nicht passieren. Wir brauchen lediglich Sicherheit, was diese Grundstücke angeht."

Um einen Ausbau voranzutreiben, müssen noch einige Grundstücke rund um das Stadion erworben werden, deren Besitzer sich bislang quergestellt haben. "Wir machen gute Fortschritte", so Henry. Einen genauen Zeitplan gibt es aber noch nicht.

Ein kostspieliger Ausbau werde sich zudem nicht auf das Transferbudget der Reds auswirken, versicherte der 63-Jährige. "Nein, das wird sich selbst tragen. Es ist im Gegenteil sogar positiv und einer der Gründe dafür, dass wir es tun: Das wird dem Klub noch mehr Geld bringen, deswegen macht das für den Verein finanziell gesehen langfristig Sinn."

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