Cookie-Einstellungen
Fussball

Wenger warnt Özil vor Premier League

Von MArco Heibel
Mesut Özil erinnert Gunners-Coach Arsene Wenger an Robert Pires
© getty

Arsenal-Trainer Arsene Wenger hat offenbart, dass er seinen 50 Millionen Euro teuren Neuzugang Mesut Özil beim Spiel in Sunderland vor einer Woche ursprünglich zunächst auf die Bank setzen wollte, um ihn behutsam auf das physische Spiel der Premier League einzustimmen.

"Manchmal bekommen Spieler, die neu in diese Liga kommen einen Schock", sagte Wenger dem "Guardian". "Ich erinnere mich noch an Pires' erstes Spiel in Sunderland. Ich sagte damals zu ihm 'Du spielst heute nicht von Anfang an'. Nach einer halben Stunde fragte Pires mich, ob es immer so hart zugehe. Ich antworte ihm, dass es noch schlimmer werden könne."

An diese Geschichte erinnert, wollte Wenger seinen Star-Neuzugang Mesut Özil ursprünglich behutsam an die Spielweise in England heranführen. Aufgrund der Verletzungsmisere im Mittelfeld habe er ihn aber in der Vorwoche ebenfalls gegen den FC Sunderland (3:1) von Beginn bringen müssen.

Im Nachhinein ist der Franzose froh darüber: "Er gab uns das gewisse Etwas in der ersten Hälfte. Sein Umschaltspiel, sein Tempo und sein Verhalten unter Druck waren außergewöhnlich."

Özil wie einst Pires?

Geholfen habe ihm bei der Entscheidung, dass das Spiel "nicht mehr so brutal" sei wie in den Anfangstagen von Pires. In Özil sieht Wenger einen ähnlichen Typen wie in dem legendären Franzosen: "Das Tempo und der Einsatz sind immer noch hoch. Ich habe geglaubt, dass Özil darauf ähnlich reagieren könnte wie Pires. Wenn er sich aber genauso gut an den Fußball anpassen sollte, wäre das nicht so schlecht."

Pires hatte nach seinem Wechsel von Olympique Marseille zum FC Arsenal im Jahr 2000 zunächst Anpassungsprobleme an die Härte in der Liga. Zwei Jahre später führte der filigrane Mittelfeldspieler die Gunners aber zur Meisterschaft und wurde zu Englands Fußballer des Jahres gewählt.

Mesut Özil im Steckbrief

Werbung
SPOX Fallback Ads, Eigenwerbung
Werbung
SPOX Fallback Ads, Eigenwerbung