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Fussball

AVB: Moyes hat nicht Fergusons Ausstrahlung

Von Marco Heibel
Sunny-Boy: Andre Villas-Boas (r.) bei der Formel 1 in Monaco
© getty

Andre Villas-Boas glaubt, dass die Erfolgsära von Manchester United mit dem Rücktritt von Startrainer Sir Alex Ferguson ein vorläufiges Ende gefunden hat. Er prophezeit, dass sich United den Respekt der Gegner unter David Moyes erst wieder erarbeiten müssen.

"Manchester United muss seine Aura der Unbesiegbarkeit unter David Moyes erst wieder aufbauen", sagte Villas-Boas der "Times". Der Schotte habe noch nicht die Ausstrahlung seines Vorgängers, führte der Spurs-Coach aus. Ferguson habe einerseits die eigenen Spieler stärker gemacht und andererseits "direkten Einfluss auf die Spieler des Gegners gehabt", so Villas-Boas.

Für den 35-Jährigen ist der englische Rekordmeister in der aktuellen Phase daher angreifbar wie lange nicht mehr, weil "die Angst vor United es den Gegnern bislang schwer gemacht hat".

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United muss sich neu ordnen

Allerdings traut Villas-Boas dem 50-jährigen Moyes zu, die Dominanz wiederherzustellen: "Es kann so weitergehen wie bisher, wenn Moyes sich schnell integriert. Die Voraussetzungen sind da, aber vorher war da eben jemand anders. Ich bin sehr gespannt."

Unter Moyes' Vorgänger Ferguson hat Manchester United die Premier League dominiert und seit der Gründung im Jahr 1992 13 von möglichen 21 Meisterschaften gewonnen. Der 71-jährige Ferguson hat sich im Mai aus Altersgründen aus dem Trainerberuf zurückgezogen.

Andre Villas-Boas im Steckbrief

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