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Fussball

Rio Ferdinand erklärt Three-Lions-Rücktritt

Von Adrian Bohrdt
Rio Ferdinand erzielte im letzten Ferguson-Heimspiel den Siegtreffer gegen Swansea
© getty

Nach 81 Länderspielen beendet Manchester Uniteds Rio Ferdinand seine Karriere in der englischen Nationalmannschaft. Künftig wolle er sich auf den Verein konzentrieren.

"Nachdem ich viel nachgedacht habe, habe ich entschieden, dass die Zeit reif ist, um aus der Nationalmannschaft zurück zu treten. Mit 34 Jahren denke ich, dass es der richtige Schritt ist, Platz für junge Spieler zu machen, so dass ich mich auf den Verein konzentrieren kann", teilte Ferdinand in einem öffentlichen Statement mit.

Außerdem betonte der Innenverteidiger, der 1997 gegen Kamerun sein A-Länderspieldebüt gegeben hatte: "Das Team ist in hervorragender Verfassung und es gibt einen großen Zustrom von jungen, talentierten Spielern."

Er betrachte es als "große Ehre und als ein Privileg, mein Land auf jedem Level seit der U 17 vertreten zu haben".

Hodgson lobt Ferdinand zum Abschied

Ferdinand bedankte sich darüber hinaus bei "Fans, Trainern, dem Trainerstab und den Spielern mit denen ich gearbeitet habe - es war eine unglaubliche Reise". Englands Nationaltrainer Roy Hodgson, den Ferdinand bereits zuvor informiert hatte, erklärte: "Ich habe mich darüber gefreut, dass Rio mir die Entscheidung, über die er sich zweifellos viele Gedanken gemacht hat, persönlich mitgeteilt hat."

Es sei "wichtig, jemandem wie Rio Respekt zu zollen und die Leistungen seiner Nationalmannschaftskarriere über 14 Jahre auf dem höchsten Level anzuerkennen. Der Kapitän seiner Landesauswahl gewesen zu sein, an drei Weltmeisterschaften teilgenommen und bei einer davon auch ein Tor erzielt zu haben, lässt ihn in eine ganz besondere Gruppe von Spielern aufrücken".

Ferdinand spielte bei den WM-Endrunden 1998, 2002 und 2006 für England und verpasste die WM 2010 nur aufgrund einer Verletzung. Bei der Europameisterschaft 2012 hatte Hodgson auf Ferdinand verzichtet, erst für die beiden WM-Qualifikationsspiele im März 2013 gegen San Marino und Montenegro wurde der 34-Jährige wieder berufen, musste diese aber wegen Rückenproblemen absagen.

Rio Ferdinand im Steckbrief

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