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Fussball

Medien: Real bietet 40 Millionen Euro für Rooney

Von Thomas Jahn
Wayne Rooney hat in den letzten Wochen immer wieder mit einem Abgang geliebäugelt
© getty

Der spanischen "Mundo Deportivo" zufolge bietet Real Madrid 40 Millionen Euro für Wayne Rooney von Manchester United. Der Angreifer war zuletzt von Sir Alex Ferguson auf die Tribüne verbannt worden, da er wiederholt seine Wechselabsichten geäußert hatte.

Erste Verhandlungen zwischen ManUniteds Geschäftsführer David Gill und Real-Boss Florentino Perez sollen laut britischen Medienberichten bereits erfolgt sein. Rooneys Vertrag beim englischen Meister läuft noch bis zum Juni 2015.

Nach Uniteds jüngster Partie gegen Swansea hatte Sir Alex Ferguson den Angreifer stark für dessen Absichten kritisiert: "Ich glaube nicht, dass Wayne Rooney scharf darauf war, zu spielen, denn er hat um einen Wechsel gebeten."

Rooney soll in der laufenden Saison unzufrieden mit seiner Rolle in Manchester gewesen sein und daher immer wieder auf seinen Abschied gepocht haben.

Ferguson rudert leicht zurück

Diesem habe Ferguson quasi als eine seiner letzten Amtshandlungen jedoch nochmals einen Riegel vorgeschoben und Rooney zuletzt sogar aus dem Kader verbannt. "Es war besser, dass er nicht gespielt hat. Er kann sich das nun in Ruhe durch den Kopf gehen lassen", so Ferguson: "Und er sollte sich Gedanken über seine Zukunft hier machen, denn sie wird hier sein."

Ein vorläufiges Wechseldementi des United-Trainers. Dieses wollte er in einem späteren Interview jedoch nicht auf seinen Nachfolger David Moyes übertragen, da dieser Rooneys Situation bei seinem Amtsantritt im Sommer neu bewerten müsse. "Das ist jetzt nicht mehr meine Entscheidung, es tut mir leid", ruderte Ferguson zurück.

Moyes' Beziehung zu Rooney problematisch

Doch gerade die Verpflichtung von Moyes als künftigen United-Trainer könnte für einen vorzeitigen Rooney-Abschied sprechen. Zwar hatte Rooney 2002 beim FC Everton sein Premier-League-Debüt unter dem Schotten gefeiert. In seiner Biographie sorgte Rooney allerdings mit einigen kritischen Aussagen über seinen Ex-Coach für Unmut bei Moyes.

Gegen Rooneys damalige Aussage, dass Moeys seinen damaligen Wechsel zu den Red Devils sogar forciert habe, ging der Coach später sogar gerichtlich vor - und bekam Recht. Eine neuerliche Zusammenarbeit erscheint unter diesen Umständen zumindest problematisch. Nutznießer dieser Spannungen könnte am Ende womöglich Real Madrid sein.

Wayne Rooney im Steckbrief

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