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Fussball

Ashley Cole und die Folgen seiner Twitterei

Von Henning Klefisch
Hätte nicht gedacht, dass sein Tweet solche Folgen haben würde: Ashley Cole
© Getty

Cole hatte am vergangenen Freitag den englischen Fußball-Verband als einen "Haufen Idioten" bezeichnet. Zuvor war ihm vom Verband vorgeworfen worden, dass er seine Aussage verändert habe, um die Verteidigung von John Terry zu unterstützen. Im Prozess ging es um den Vorwurf, dass Terry Anton Ferdinand rassistisch beleidigt haben soll. Chelsea brummte Cole nun eine Strafe von knapp 300.000 Euro auf.

Der englische Linksverteidiger Cole entschuldigte sich zügig für seine Aussagen, muss sich aber trotzdem Disziplinarstrafen von Chelsea und der FA stellen. Chelseas Cheftrainer Roberto Di Matteo hat am Samstag bestätigt, dass die Blues ihn bestrafen würden.

Eine Quelle von "ESPN" erklärte dazu: "Als die FA ihren detaillierten Bericht im John Terry-Urteil veröffentlicht hatte - in welchen Ashley deutlich verwickelt ist - wurde Ashley sofort geraten, dass es auch in seinem Interesse sein würde, ruhig zu bleiben." Und: "Er war einverstanden, dass er keinen Kommentar abgeben würde, aber 20 Minuten danach twitterte er. Ihm wurde zuvor mehrere Male gesagt, dass er mit dem Twittern aufhören sollte."

Nach Informationen der englischen Presse wird die englische Nationalmannschaft im nächsten Qualifikationsspiel gegen San Marino ohne den 31-Jährigen auflaufen. Damit wird er ein paar Tage später im Spiel gegen Polen auch nicht seinen 100. Einsatz für England erleben dürfen, wie er sich erhofft hatte.

Ashley Cole im Steckbrief

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