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Fussball

Chelsea, Real Madrid, oder doch Tottenham?

Von SPOX
Wayne Rooney (l.) wechselte 2004 vom FC Everton zu Manchester United. Ist im Winter alles vorbei?
© Getty

Nachdem Manchester-United-Coach Alex Ferguson und Wayne Rooney selbst die Wechselabsichten bestätigten, melden sich allerorts die Interessenten. Der FC Chelsea und Real Madrid haben aussichtsreiche Chancen, aber auch Tottenham, Manchester City und der FC Barcelona strecken ihre Fühler aus. Bei United werden unterdessen die ersten potentiellen Nachfolger gehandelt.

Ein Erdbeben ungewohnten Ausmaßes hat die Ankündigung von Alex Ferguson ausgelöst: Wayne Rooney will Manchester United verlassen. Auch Rooney selbst ließ in einem Interview die Wechselabsichten durchblicken: "Ich habe mich letzte Woche mit David Gill getroffen und er konnte mir nicht die Zusicherungen geben, die ich für die Zukunft haben will."

Der Kampf um Roo hat also begonnen. Innerhalb der Premier League gibt es drei Interessenten. Allen voran den FC Chelsea. Klubeigner Roman Abramowitsch will für diesen Mega-Coup tief in die in die Tasche greifen. In den britischen Medien wird ein Wochensalär von 170.000 bis zu 280.000 Euro für den 24-Jährigen kolportiert.

Chelsea-Kapitän John Terry lädt Rooney bereits an die Stamford Bridge ein und spricht dabei vom "besten Spieler der Welt". Auch sein möglicher Kollege im Sturm Nicolas Anelka würde sich freuen. "Wenn er zu Chelsea kommen möchte, dann wäre er hier sehr willkommen. Natürlich würde ich ihn kaufen, er ist ein guter Spieler", so der Franzose.

Tottenham liebäugelt mit Roo

Der Chelsea-Lokalrivale Tottenham Hotspur streckt seine Fühler ebenfalls Richtung Manchester aus. Die Chancen werden an der White Hart Lane aber als sehr gering eingestuft. "Ich werde mit meinem Aufsichtsrat sprechen. Wir werden sicherlich versuchen, Rooney nach Tottenham zu locken - aber ich habe große Zweifel, ob dies möglich ist", so Tottenham-Manager Harry Redknapp.

Und auch United-Lokalrivale Manchester City soll laut britischen Medienberichten bereits an einem 23-Millionen-Euro-Paket für den britischen Nationalspieler basteln. Wie der "Daily Star" berichtet, wird jedoch bei United alles versucht, den Wechsel innerhalb der Premier League zu verhindern. Man möchte Wayne Rooney auf der Insel nicht als Gegner haben.

Mourinho: "Er soll mich anrufen"

Doch auch in Europa stehen die Interessierten bereits Schlange. Real Madrid scheint am intensivsten um Rooney zu buhlen. Bereits im Sommer sagte Jose Mourinho, dass er unbedingt einmal Wayne Rooney trainieren wolle. Jetzt hätte er vielleicht die Möglichkeit.

"Er soll mich anrufen", sagte Mourinho nach dem Manchester-Beben um den brititschen Star. Laut der spanischen "Marca" würde Real 14 Millionen Euro im Jahr für Rooney auf den Tisch legen. Eine Million mehr als der derzeitige Topverdiener Christiano Ronaldo erhält.

Barca-Trainer Pep Guardiola scheint einer Verpflichtung ebenfalls nicht abgeneigt zu sein: "Er ist einer der besten Spieler der Welt", sagte er der "Sun". Nach einem Bericht von "SkySports" plant der katalanische Verein ein Angebot in Höhe von 30 Millionen Euro für Rooney.

Bei Manchester United schießen unterdessen die Gerüchte um einen potentiellen Rooney-Nachfolger aus dem Boden. Der "Independent" berichtet, dass der Fokus von Alex Ferguson auf dem Spanier Fernando Torres vom Ligakonkurrenten FC Liverpool liegt. Andere Medien berichten von einem 30 Millionen-Pfund-Angebot für den 23-jährigen Uruguayer Luis Suarez, der aktuell in Diensten von Ajax Amsterdam steht.

Zoff mit Ferguson: Rooney will im Winter weg

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