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Fussball

UEFA mit Rekordeinnahmen von 5,7 Milliarden Euro im EM-Jahr

SID
UEFA: Bereits vor dem Finale waren über 2500 Coronafälle durch die Larifari-Beschlüsse des Verbands hinzugekommen. Präsident Aleksander Ceferin wollte trotzdem keinen Zusammenhang zu seinem Turnier sehen …

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat rund um die EM im Finanzjahr 2020/21 trotz der Corona-Pandemie Rekordeinnahmen verzeichnet.

Dies geht aus dem Finanzbericht hervor, der beim Verbandskongress am Mittwoch in Wien vorgestellt wurde.

Demnach nahm die UEFA 5,7 Milliarden Euro ein. Im vorherigen Finanzjahr waren es etwa drei Milliarden Euro gewesen, im EM-Jahr 2016 dagegen rund 4,6 Milliarden Euro.

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hat unterdessen angesichts des russischen Angriffskrieges in der Ukraine zu Frieden aufgerufen.

Man könne nur hoffen, "dass die Vernunft so schnell wie möglich siegt, dass die Ordnung wiederhergestellt wird", sagte der Slowene auf dem UEFA-Kongress: "Nicht nur zum Wohle unserer ukrainischen Brüder und Schwestern, sondern auch unserer russischen Brüder und Schwestern, die hoffentlich bald wieder bei uns sind."

UEFA-Präsident verteidigt Sanktionen gegen Russland

Ceferin stellte zudem die Notwendigkeit der Sanktionen wie den Ausschluss des russischen Nationalteams und von Vereinsmannschaften aus Russland heraus. Man habe die "Position der sportlichen Neutralität" aufgeben müssen, sagte er: "Viele sehen das als gefährlichen Präzedenzfall. Aber die Sache steht über allem, über der Karriere von Spielern und der sportlichen Neutralität. Die hat angesichts der Gräueltaten keine Daseinsberechtigung mehr."

Der ukrainische Verbandspräsident Andrij Pawelko beschrieb die Situation vor Ort in schusssicherer Weste per Videokonferenz aus dem zerstörten Stadion in Tschernihiw. "Die ukrainische Fußballgemeinschaft rettet Leben, auch das Leben von Kindern", sagte das Mitglied des UEFA-Exekutivkomitees. Einige Personen vom Verband hätten "Heldenmut" bewiesen. Er selbst habe "nicht das moralische Recht, die Ukraine zu verlassen, deshalb konnte ich nicht nach Wien reisen", sagte Pawelko.

Auch FIFA-Präsident Gianni Infantino forderte ein Ende des Krieges. Wie beim Kongress des Weltverbandes Ende März benannte der Schweizer Russland allerdings nicht klar als Aggressor. Er richte einen Appell an diejenigen, "die in irgendeiner Form Entscheidungsbefugnis in dieser Welt haben, alles zu tun, um den Frieden wiederherzustellen", sagte Infantino. Der Fußball könne "den Krieg nicht lösen", er könne aber dazu beitragen und helfen.

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