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Fussball

Sergio Agüero träumt vom Comeback: "In zwei Jahren? Mal sehen!"

Von Chris Lugert
Sergio Agüero musste wegen Herzproblemen seine Karriere beenden.

Mehr als drei Monate nach seinem unfreiwilligen Karriereende träumt Sergio Agüero wieder von einer Rückkehr auf den Fußballplatz.

"Gestern habe ich daran gedacht, dass ich wieder spielen könnte. Inter Miami hat mich angerufen, aber ich habe abgelehnt. In zwei Jahren? Mal sehen", sagte Agüero zu TYC Sports. Das Feuer jedenfalls lodert im früheren Topstürmer. "Die Ärzte haben mir gesagt, dass ich fünf oder sechs Monate pausieren muss, aber ich will schon wieder trainieren", sagte er.

Agüero hatte seine Karriere im Dezember auf Anraten seiner Ärzte beenden müssen. Zuvor war der Argentinier, der damals in Diensten des FC Barcelona stand, war Ende Oktober im Ligaspiel gegen Deportivo Alaves mit Herzproblemen auf dem Platz zusammengebrochen. "Das ist ein sehr schwieriger Moment für mich", sagte Agüero damals unter Tränen, "aber ich habe die Entscheidung wegen meiner Gesundheit getroffen. Ich bin sehr stolz auf meine Karriere".

Seither äußerte er sich bereits in bedenklichen Worten über seinen Gesundheitszustand. "Wenn ich versuche, aktuell Fußballtennis zu spielen, bin ich außer Atem, wenn ich sprinten will. Ich merke einfach, dass mein Herz nicht richtig funktioniert", erklärte der 33-Jährige noch im Februar auf Twitch.

Insgesamt absolvierte Agüero in seiner Laufbahn 667 Pflichtspiele für Barca, Atletico Madrid, Manchester City und Atletico Independiente. Dabei erzielte er 380 Tore. Seine erfolgreichste Zeit erlebte der Argentinier mit den Cityzens in England. Mit den Skyblues gewann Agüero fünfmal die englische Meisterschaft und wurde 2015 Torschützenkönig in der Premier League. Mit der argentinischen Nationalmannschaft gewann er im vergangenen Jahr zudem die Copa America, blieb im Finale gegen Brasilien aber ohne Einsatz.

Nun arbeitet Agüero für Disney+ und ESPN. "Sie wissen, wie ich auf dem Fußballplatz war und mit welchem Engagement ich meine Karriere bestritten habe - und zwar bei jedem Verein, in dem ich gespielt habe und auch der argentinischen Nationalmannschaft. In dieser neuen Phasen in meinem Leben, wollte ich einen Platz finden, wo ich genauso arbeiten kann. Der Einstieg in ein Unternehmen wie Disney passt perfekt dazu", sagte er. und fügte an: "Wir denken sehr ähnlich und alle Projekte, die wir für Disney, ESPN, Disney+ und Star+ entwickeln, sind aufregend."

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