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Fussball

Mohammed Rashid: Darum stellte sich der Palästinenser nicht hinter ein "Stop-War"-Banner

Von Andreas Pfeffer

Der palästinensische Profi Mohammed Rashid hat sich zu seiner Entscheidung geäußert, sich vor dem Spiel seines Teams Persib Bandung in der ersten Liga Indonesiens nicht hinter ein "Stop-War"-Banner zu stellen. Für ihn wird dabei mit zweierlei Maß gemessen.

"Ich wollte nicht stehen bleiben, weil es keine Fairness und keine Gerechtigkeit gibt", sagte Rashid im Gespräch mit SPOX und GOAL und. "Als wir dasselbe während all der Kriege, die im Laufe der Jahre in Palästina stattgefunden haben, machen wollten, sagte man uns, dass wir es nicht machen können, da es illegal ist, gegen die FIFA-Regeln verstößt und da es Fußball und Politik vermische."

Gleichwohl stellte er klar: "Ich unterstütze den Krieg in der Ukraine nicht, ich unterstütze Russland nicht, ich unterstütze nichts von diesem Zeug. Ich bin gegen alle Arten von Kriegen, ich bin gegen alle Arten von Gewalt."

Rashid hatte sich Anfang diesen Monats geweigert, sich seinen Teamkollegen anzuschließen und mit einem Slogan gegen den Krieg zwischen der Ukraine und Russland vor einem Spiel zu protestieren.

Der 26 Jahre alte Nationalspieler Palästinas spielt seit 2021 bei Persib Bandung. In der Liga 1 erzielte er bisher in 24 Spielen sechs Tore.

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