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Fussball

Ex-Nationalspieler Marvin Compper bleibt in Russland: "Ich mag meinen Job und fühle mich sicher"

Von Alex Frieling
Der ehemalige Bundesliga-Profi und Ex-Nationalspieler Marvin Compper hat erklärt, warum er trotz Russlands Invasion in der Ukraine bis dato beim russischen Erstligisten Lokomotive Moskau geblieben ist.

Der ehemalige Bundesliga-Profi und Ex-Nationalspieler Marvin Compper hat erklärt, warum er trotz Russlands Invasion in der Ukraine bis dato beim russischen Erstligisten Lokomotive Moskau geblieben ist.

"Wir sind hier im Oktober 2021 angetreten, um etwas zu verändern: Wir haben eine Philosophie in den kompletten Verein gebracht, von ganz oben bis nach unten. Ich spüre dafür eine Verantwortung: gegenüber den Menschen, die uns vertraut haben", sagte der 36-jährige Coach gegenüber der Sport Bild.

Laut Compper sind im Hauptstadt-Klub "viele Ausländer tätig, nicht nur Russen. Die Menschen, die wir hier kennengelernt haben, sind Leute mit gutem Herz und haben mit Politik gar nichts zu tun". Er führte weiter aus: "Die Situation, die wir vorfinden: Es gibt hier vor Ort einen geregelten, normalen Alltag."

Der ehemalige Verteidiger schließt es jedoch nicht komplett aus, den Tabellensechsten wegen der politischen Lage zu verlassen und sagt: "Ich mag meinen Job und fühle mich sicher: Wenn sich das verändern sollte, würden wir die Situation neu bewerten. Ich schaue von Tag zu Tag."

Laut Compper ist die aktuelle Lage auch bei seinem Arbeitgeber zu spüren, viele Menschen sind demnach "aufgrund der Situation bedrückt, nachdenklich und in sich gekehrt". Er fasst aber zusammen: "Wir als Mannschaft und Team versuchen zusammenzurücken, uns auf unseren Job zu konzentrieren und eben nicht die Gruppe im Stich zu lassen."

Nachdem der ehemalige Bundesliga-Coach Markus Gisdol seinen Cheftrainer-Job bei Lokomotive Moskau aufgrund der dramatischen politischen Lage kündigte und den Verein verließ, übernahm Co-Trainer Marvin Compper den Job bei den Hauptstädtern.

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