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Fussball

FC Barcelona: Barca-Präsident Laporta hält an Super League fest

Von SPOX
Laut Laporta ist die Gründung einer Super League weiter nicht vom Tisch.

Nach Mitinitiator und Real-Boss Florentino Perez hat auch Präsident Joan Laporta vom FC Barcelona klargestellt, dass die Gründung einer Super League trotz der Rückschläge keineswegs vom Tisch ist. "Der Vorschlag existiert immer noch", sagte er bei TV3.

"Wir tätigen sehr wichtige Investitionen, die Gehälter sind sehr hoch und all diese Überlegungen müssen unter Berücksichtigung der sportlichen Leistungen berücksichtigt werden", erklärte Laporta, der Anfang März zum zweiten Mal zum Präsidenten des FC Barcelona gewählt wurde. Auf die Klubs, die ihren Rückzug bekanntgaben, sei ein großer Druck ausgeübt worden.

Laporta hoffe auf einen "offenen Dialog mit der UEFA", um zu einer bestmöglichen Lösung zu kommen und rechne mit einer Einigung. "Es muss ein attraktiver Wettbewerb sein, der auf den sportlichen Leistungen basiert. Wir sind Befürworter der nationalen Ligen." Es brauche jedoch "mehr Ressourcen, um es zu einem großen Spektakel zu machen".

Zuvor hatte Perez bereits darauf verwiesen, dass das Projekt weiter existiere und lediglich im "Stand-by" ist. "Bislang hat niemand die Super League verlassen, weil niemand die Strafe dafür gezahlt hat." Demnach seien die Teams Verpflichtungen eingegangen, denen sie nachkommen müssen. "Die Verträge sind verbindlich. Es ist klar im Vertrag, dass du nicht gehen kannst."

Perez habe noch nie eine solche Aggression gesehen "vom Präsidenten der Uefa und einigen Präsidenten der nationalen Ligen. Es schien orchestriert, es hat uns alle überrascht." Es sei das Gefühl vermittelt worden, "als hätten wir den Fußball getötet. Wir haben daran gearbeitet, wie man den Fußball retten kann."

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