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Fussball

Starberater Mino Raiola schießt erneut gegen EA Sports: "Missbrauchen Spielerrechte"

Von SPOX
Starberater Mino Raiola hat gegenüber talkSPORT Spielehersteller EA Sports erneut hart kritisiert.

Starberater Mino Raiola hat gegenüber talkSPORT Spielehersteller EA Sports erneut hart kritisiert. Der 53-Jährige unterstellte dem US-amerikanischen Unternehmen den Missbrauch von Spielerrechten in der Fußball-Simulation FIFA.

"Wir denken, dass sie die Rechte der Spieler missbrauchen, dass sie nicht von den Vereinen gekauft werden und dass der Verein sie nicht besitzt", betonte Raiola.

Raiola ging einen Schritt weiter und drohte mit der "Löschung" des Franchises. "Sie denken, wir können es nicht, aber ich denke, wir können es! Denn es gibt einen Unterschied bei den kollektiven Rechten, die sie angeblich gekauft haben", erklärte der Italiener: "Sie kaufen kollektive Rechte von Vereinen, die sagen, dass sie sie besitzen, aber sie nutzen sie auf individueller Basis - und in den meisten Ländern ist das verboten."

Wenn man im Spiel beispielsweise eine Karte von Paul Pogba kaufen wolle, "musst du einen bestimmten Betrag bezahlen, aber sie schicken dir zehn Karten und du musst dich damit zufrieden geben, wenn eine dieser zehn Karten ein Spieler ist, den du haben wolltest." Folglich gäbe es laut Raiola "eine Wettkomponente, eine Lotterie in diesem Spiel." Das sei jedoch nicht das, "worum es gehen sollte."

FIFA21: Zlatan Ibrahimovic echauffierte sich über Namen- und Gesichtsnutzung

Bereits im vergangenen Jahr kündigte der Agent an, dass etwa 300 Spieler dazu bereit seien, juristisch gegen die Verwendung ihrer Bild- und Namensrechte in der FIFA-Serie vorzugehen. Damals hatte sich sein Klient Zlatan Ibrahimovic darüber echauffiert, dass EA seinen Namen sowie sein Gesicht verwendete. Auch Gareth Bale stellte die Nutzungsrechte in Frage.

EA Sports nahm seinerzeit zu den Vorwürfen bei SPORTbible stellung und betonte, dass man mit "zahlreichen Ligen und Teams" zusammenarbeite, um "die Spiellerrechte in unser Spiel zu integrieren."

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