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Fussball

Belgien-Trainer Roberto Martinez beschwichtigt im Fall Eden Hazard: "Kein Krieg" mit Real Madrid

Von SPOX
Eden Hazard ist erneut verletzt.

Belgiens Nationaltrainer Roberto Martinez hat im Streitfall Eden Hazard weitreichende Differenzen zwischen dem belgischen Verband und Hazards Klub Real Madrid dementiert. "Wir arbeiten in dieselbe Richtung wie Real Madrid", sagte Martinez auf einer Pressekonferenz am Freitag: "Es gibt keine Teilung, es gibt keinen Krieg. Wir alle versuchen, die beste Lösung zu finden."

Hintergrund ist eine erneute Verletzung des 30 Jahre alten Hazard, der seit seinem Wechsel nach Madrid im Sommer 2019 kein Bein auf den Boden bekommt. Immer wieder werfen ihn teils schwere Muskelverletzungen zurück, deren Ursache in einem langwierigen Problem am Knöchel liegen sollen. Um dieses zu beheben, rieten die Ärzte der belgischen Nationalmannschaft Hazard zu einer weiteren Operation am Knöchel - es wäre bereits seine dritte.

Die Mannschaftsärzte von Real rieten ihrem 115-Millionen-Mann jedoch davon ab. Schlussendlich fiel die Entscheidung gegen einen weiteren Eingriff. Martinez gab sich nun alle Mühe, die Situation zu entschärfen. "Ich kann Madrid und ihren Fans versichern, dass wir nur das Beste für Eden wollen. Der Reha-Prozess hat jetzt begonnen", sagte er.

Hazard hatte erst am vergangenen Wochenende beim 2:1-Sieg gegen den FC Elche sein Comeback nach sechswöchiger Pause gefeiert, der 15-minütige Einsatz blieb aber nicht ohne erneute Folgen. Für Real kommt Hazard in nun fast zwei Jahren auf gerade einmal 36 Pflichtspieleinsätze.

Einen Zeitplan für die nächste Rückkehr gibt es noch nicht. "Wir denken nur daran, was er braucht, damit er sich wohlfühlt", sagte Martinez, der sich allerdings "sehr optimistisch" bezüglich Hazard zeigte: "Er ist enttäuscht, dass er nicht spielen kann, aber er freut sich bereits auf das nächste Tor. Er ist in der besten Phase seiner Karriere."

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