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Doppelgänger-Klubs weltweit: In Ecuador ist Barcelona Rekordmeister

 
Große Klubs können große Inspirationen sein: Weltweit orientierten sich etliche Vereinsgründer an den Namen und Logos berühmter Vorbilder. Eine sicherlich unvollständige Auswahl.
© SPOX
Große Klubs können große Inspirationen sein: Weltweit orientierten sich etliche Vereinsgründer an den Namen und Logos berühmter Vorbilder. Eine sicherlich unvollständige Auswahl.
SK Bayern Krepice (Tschechien): 1992 fragte eine Gruppe Bayern-Fans aus der südtschechischen Stadt beim FC Bayern an, ob sie Namen und Logo verwenden dürfen – und sie durften. In den Profibereich schaffte es Krepice aber nie.
© SK Bayern Krepice

SK Bayern Krepice (Tschechien): 1992 fragte eine Gruppe Bayern-Fans aus der südtschechischen Stadt beim FC Bayern an, ob sie Namen und Logo verwenden dürfen - und sie durften. In den Profibereich schaffte es Krepice aber nie.

FC Bayern Alzenau (Deutschland): Ein weiteres Bayern - das zwar ein ähnliches Logo wie der berühmte FCB verwendet (lediglich ganz in Blau gehalten), sich bei der Gründung aber nicht auf den großen FC Bayern berief.
FC Bayern Alzenau (Deutschland): Ein weiteres Bayern - das zwar ein ähnliches Logo wie der berühmte FCB verwendet (lediglich ganz in Blau gehalten), sich bei der Gründung aber nicht auf den großen FC Bayern berief.
Gegründet wurde der Klub 1920 als Fußballabteilung im Turn- und Sportverein Alzenau. 1924 lösten sich die Fußballer vom übrigen Klub los und fungieren seitdem als eigenständiger Fußballklub.
© imago images / Patrick Scheiber
Gegründet wurde der Klub 1920 als Fußballabteilung im Turn- und Sportverein Alzenau. 1924 lösten sich die Fußballer vom übrigen Klub los und fungieren seitdem als eigenständiger Fußballklub.
Kurios: Das 20.000-Einwohner-Städtchen Alzenau befindet sich geographisch zwar gerade noch in Bayern, spielt aber bei den benachbarten Hessen mit - und deshalb seit dem Viertliga-Aufstieg 2019 auch nicht in der Regionalliga Bayern, sondern Südwest.
© imago images / Patrick Scheiber
Kurios: Das 20.000-Einwohner-Städtchen Alzenau befindet sich geographisch zwar gerade noch in Bayern, spielt aber bei den benachbarten Hessen mit - und deshalb seit dem Viertliga-Aufstieg 2019 auch nicht in der Regionalliga Bayern, sondern Südwest.
Arsenal de Sarandi (Argentinien): Der Klub aus dem südlichen Vorort von Buenos Aires Avellaneda wurde 1957 vom berüchtigten argentinischen Funktionär Julio Grondona gegründet, der später 26 Jahre lang Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees war.
© imago images / Photogamma
Arsenal de Sarandi (Argentinien): Der Klub aus dem südlichen Vorort von Buenos Aires Avellaneda wurde 1957 vom berüchtigten argentinischen Funktionär Julio Grondona gegründet, der später 26 Jahre lang Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees war.
Beim Namen orientierte er sich am FC Arsenal aus London, das Logo hat aber keine Ähnlichkeit. Die Vereinsfarben (Hellblau-Rot) sind eine Kombination der beiden großen Avellaneda-Rivalen Racing Club und Independiente.
© imago images / Photogamma
Beim Namen orientierte er sich am FC Arsenal aus London, das Logo hat aber keine Ähnlichkeit. Die Vereinsfarben (Hellblau-Rot) sind eine Kombination der beiden großen Avellaneda-Rivalen Racing Club und Independiente.
Bis 1976 fungierte Grondona (Foto) als Arsenal-Präsident. Die größten Erfolge feierte der Klub aber erst später: Copa Sudamericana (südamerikanische Europa League) 2007, Meistertitel 2012, Pokalsieg 2013.
© imago images / Ulmer
Bis 1976 fungierte Grondona (Foto) als Arsenal-Präsident. Die größten Erfolge feierte der Klub aber erst später: Copa Sudamericana (südamerikanische Europa League) 2007, Meistertitel 2012, Pokalsieg 2013.
Im Ex-Ostblock tummeln sich einige weitere Arsenals, die sich jedoch nicht auf den Namensvetter aus London beziehen. Beispiele: Arsenal Kiew (Ukraine, Foto), Arsenal Tula (Russland), Arsenal Dzerzhinsk (Weißrussland), Arsenal Tivat (Montenegro).
© imago images / hqfl
Im Ex-Ostblock tummeln sich einige weitere Arsenals, die sich jedoch nicht auf den Namensvetter aus London beziehen. Beispiele: Arsenal Kiew (Ukraine, Foto), Arsenal Tula (Russland), Arsenal Dzerzhinsk (Weißrussland), Arsenal Tivat (Montenegro).
Liverpool FC Montevideo (Uruguay): Die Gründungsgeschichte des Klubs aus der uruguayischen Hauptstadt ist nicht gänzlich geklärt. Es gibt zwei Versionen:
© imago images / hqfl
Liverpool FC Montevideo (Uruguay): Die Gründungsgeschichte des Klubs aus der uruguayischen Hauptstadt ist nicht gänzlich geklärt. Es gibt zwei Versionen:
Der ersten zufolge wurde der Klub wegen einer bei der Gründung involvierten Geographie-Klasse benannt, die sich gerade mit Großbritannien beschäftigte. Laut der zweiten drehten die Gründer einen Globus - und landeten mit dem Finger auf Liverpool.
© imago images / Photosport Uruguay
Der ersten zufolge wurde der Klub wegen einer bei der Gründung involvierten Geographie-Klasse benannt, die sich gerade mit Großbritannien beschäftigte. Laut der zweiten drehten die Gründer einen Globus - und landeten mit dem Finger auf Liverpool.
Direkten Bezug zum berühmten Namensvetter nahm der eigentlich in blau-schwarz spielende Klub erstmals zur Saison 2005/06, als er in roten Trikots auflief. Aktuell spielt der Liverpool FC Montevideo in der ersten Liga.
© imago images / Fotoarena
Direkten Bezug zum berühmten Namensvetter nahm der eigentlich in blau-schwarz spielende Klub erstmals zur Saison 2005/06, als er in roten Trikots auflief. Aktuell spielt der Liverpool FC Montevideo in der ersten Liga.
CD Everton de Vina del Mar (Chile): In Erinnerung an einige Gastspiele Evertons in Südamerika benannten eine Gruppe Schüler ihren neu gegründeten Klub 1909 nach dem FC Everton. Everton gewann bisher viermal die Meisterschaft und einmal den Pokal.
© imago images / Photosport
CD Everton de Vina del Mar (Chile): In Erinnerung an einige Gastspiele Evertons in Südamerika benannten eine Gruppe Schüler ihren neu gegründeten Klub 1909 nach dem FC Everton. Everton gewann bisher viermal die Meisterschaft und einmal den Pokal.
Barcelona SC Guayaquil (Ecuador): Das Logo sieht dem des Barcelona zum Verwechseln ähnlich. Anders als Barca in Spanien, ist Barcelona SC aus der ecuadorianischen Stadt Guayaquil aber Rekordmeister seines Landes. Dafür reichten bisher 15 Titel.
© imago images / hqfl
Barcelona SC Guayaquil (Ecuador): Das Logo sieht dem des Barcelona zum Verwechseln ähnlich. Anders als Barca in Spanien, ist Barcelona SC aus der ecuadorianischen Stadt Guayaquil aber Rekordmeister seines Landes. Dafür reichten bisher 15 Titel.
Entsprechend beliebt ist der Klub: Mit fast 100.000 registrierten Mitgliedern ist der Barcelona SC Guayaquil einer der größten Fußballvereine der Welt. Gegründet wurde er 1925 von spanischen Auswanderern.
© imago images / Fotoarena
Entsprechend beliebt ist der Klub: Mit fast 100.000 registrierten Mitgliedern ist der Barcelona SC Guayaquil einer der größten Fußballvereine der Welt. Gegründet wurde er 1925 von spanischen Auswanderern.
FC Miyagi Barcelona (Japan): Auch deren Logo sieht dem des großen FC Barcelona äußerst ähnlich. Der FC Miyagi Barcelona ist aber nur im Jugendbereich aktiv. Von 2001 bis 2005 spielte dort ein gewisser Shinji Kagawa.
© twitter / @JLeagueShirts
FC Miyagi Barcelona (Japan): Auch deren Logo sieht dem des großen FC Barcelona äußerst ähnlich. Der FC Miyagi Barcelona ist aber nur im Jugendbereich aktiv. Von 2001 bis 2005 spielte dort ein gewisser Shinji Kagawa.
Club Real Potosi (Bolivien): 1941 wurde der Klub aus der Stadt Potosi gegründet, 2007 holte er seinen bisher einzigen Meistertitel - mit einer Krone auf dem Logo wie sie Real trägt.
© imago images / hqfl
Club Real Potosi (Bolivien): 1941 wurde der Klub aus der Stadt Potosi gegründet, 2007 holte er seinen bisher einzigen Meistertitel - mit einer Krone auf dem Logo wie sie Real trägt.
Juventus IF (Schweden): Von 1948 bis 2016 spielte der Klub aus der zentralschwedischen Stadt Västeras mit dem beinahe identischen Logo wie Juventus Turin. Gegründet wurde Juventus IF von italienischen Einwanderern, 2008 stieg er in die sechste Liga auf.
Juventus IF (Schweden): Von 1948 bis 2016 spielte der Klub aus der zentralschwedischen Stadt Västeras mit dem beinahe identischen Logo wie Juventus Turin. Gegründet wurde Juventus IF von italienischen Einwanderern, 2008 stieg er in die sechste Liga auf.
Im Weltfußball gibt es noch etliche weitere Juventusse, die jedoch keine ähnlichen Logos oder sonstige Verbindungen zu Juventus Turin aufweisen. Beispiele: Juventus Managua (Nicaragua), SC YF Juventus Zürich (Schweiz, Foto), Juventus FC (Belize).
© imago images / Geisser
Im Weltfußball gibt es noch etliche weitere Juventusse, die jedoch keine ähnlichen Logos oder sonstige Verbindungen zu Juventus Turin aufweisen. Beispiele: Juventus Managua (Nicaragua), SC YF Juventus Zürich (Schweiz, Foto), Juventus FC (Belize).
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