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Fussball

Zwischen Saisonabbruch und Hoffnung: Wie Europas Fußball auf die Coronakrise reagiert

SID

 

NIEDERLANDE

Auch der niederländische Verband (KNVB) hat Klarheit geschaffen und die Saison abgebrochen. Ein Meister wurde nicht gekürt. Rekordmeister und Tabellenführer Ajax Amsterdam muss auf seinen 35. Titel warten. Absteiger aus der Eredivisie wird es genauso wie Aufsteiger aus der 2. Liga nicht geben.

Dem Verband steht nun allerdings eine Klagewelle bevor. Widerstand regt sich vor allem beim Tabellenzweiten AZ Alkmaar, bei Pokalfinalist FC Utrecht sowie die beiden Topklubs der Eerste Divisie, denen der mögliche Aufstieg verwehrt wurde.

BELGIEN

Die finale Entscheidung über ein vorzeitiges Saisonende wurde zuletzt erneut vertagt. Die Abstimmung soll nun am Montag stattfinden.

Eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs scheint unmöglich, da die belgische Regierung alle Massenveranstaltungen bis zum 31. August verboten hat und laut Verbandsaussagen für ein Spiel selbst hinter verschlossenen Türen mindestens 400 Personen benötigt würden.

SCHWEDEN

Die Eliteliga Allsvenskan will auch im Fußball einen Sonderweg gehen und ab 14. Juni die Meisterschaft starten - mit Zuschauern.

WEIßRUSSLAND

Dort startete die Liga am 20. März. Die Spiele finden auf Anweisung des Staatspräsidenten Alexander Lukaschenko vor Publikum statt. Die Weltgesundheitsorganisation warnte ausdrücklich davor.

ÖSTERREICH

Die Klubs trainieren wieder. Geisterspiele sind nicht ausgeschlossen. Bis zum 31. Juli können Spiele der aktuell unterbrochenen Saison noch ausgetragen werden. In der österreichischen Bundesliga stehen noch jeweils zehn Spieltage in der Meister- und Qualifikationsgruppe, das drei Spieltage umfassende Europa-League-Play-off sowie das Pokalfinale zwischen Meister Red Bull Salzburg und dem Zweitligisten Austria Lustenau aus.

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