Das wurde aus Italiens U21-Europameistern von 1996: Ikonen, Nobodys, Verbrecher

 
Italiens U21-Nationalmannschaften waren in den 1990ern das Maß aller Dinge. Wir zeigen Euch, was aus dem legendären Kader von 1996 geworden ist, der den EM-Titel-Hattrick für die Squadra Azzurra perfekt gemacht hat.
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Italiens U21-Nationalmannschaften waren in den 1990ern das Maß aller Dinge. Wir zeigen Euch, was aus dem legendären Kader von 1996 geworden ist, der den EM-Titel-Hattrick für die Squadra Azzurra perfekt gemacht hat.
TOR: Gianlugi Buffon (Parma AC). Die EM war der Startschuss für die Weltkarriere in der Nationalmannschaft und im Verein. U.a. Weltmeister 2006, erfolgreichster Spieler der Serie A, fünfmaliger Welttorhüter und UEFA-Cup-Sieger mit Parma 1998.
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TOR: Gianlugi Buffon (Parma AC). Die EM war der Startschuss für die Weltkarriere in der Nationalmannschaft und im Verein. U.a. Weltmeister 2006, erfolgreichster Spieler der Serie A, fünfmaliger Welttorhüter und UEFA-Cup-Sieger mit Parma 1998.
Angelo Pagotto (SSC Neapel). Pagotto setzte sich zwar nicht in Neapel durch, landete aber schließlich auf Umwegen 1996 beim AC Milan. Ein positiver Kokain-Test 1999 sperrte ihn für zwei Jahre. 2007 erneut positiv getestet und für acht Jahre gesperrt.
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Angelo Pagotto (SSC Neapel). Pagotto setzte sich zwar nicht in Neapel durch, landete aber schließlich auf Umwegen 1996 beim AC Milan. Ein positiver Kokain-Test 1999 sperrte ihn für zwei Jahre. 2007 erneut positiv getestet und für acht Jahre gesperrt.
ABWEHR: Salvatore Fresi (Inter Mailand). Der "junge Baresi" kam bei Inter kaum zum Zug und wurde daher mehrfach verliehen. Nach seiner Zeit in Mailand bei vielen Vereinen, darunter auch Juventus, aktiv. Beendete 2006 seine Karriere.
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ABWEHR: Salvatore Fresi (Inter Mailand). Der "junge Baresi" kam bei Inter kaum zum Zug und wurde daher mehrfach verliehen. Nach seiner Zeit in Mailand bei vielen Vereinen, darunter auch Juventus, aktiv. Beendete 2006 seine Karriere.
Fabio Cannavaro (Parma AC). Spielte nach der EM auch die Olympischen Spiele 1996 in Atlanta. Spielte in seiner Karriere danach unter anderem für Juventus und Real und wurde 2006 Weltmeister und Weltfußballer. Seit 2013 Trainer, unter anderem in China.
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Fabio Cannavaro (Parma AC). Spielte nach der EM auch die Olympischen Spiele 1996 in Atlanta. Spielte in seiner Karriere danach unter anderem für Juventus und Real und wurde 2006 Weltmeister und Weltfußballer. Seit 2013 Trainer, unter anderem in China.
Fabio Galante (CFC Genua). Wechselte nach der EM zu Inter Mailand, wo er sogar zeitweise Kapitän war. Danach unter anderem für FC Turin und AS Livorno aktiv. Mit Livorno spielte Galante sogar im UEFA Cup. Beendete 2010 seine Karriere.
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Fabio Galante (CFC Genua). Wechselte nach der EM zu Inter Mailand, wo er sogar zeitweise Kapitän war. Danach unter anderem für FC Turin und AS Livorno aktiv. Mit Livorno spielte Galante sogar im UEFA Cup. Beendete 2010 seine Karriere.
Alessandro Nesta (Lazio Rom). Wie Cannavaro legte Nesta eine Weltkarriere hin. Ab 2002 zehn Jahre für den AC Milan aktiv. Ließ danach seine Karriere in den USA und Indien ausklingen. Aktuell Trainer von Frosinone Calcio.
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Alessandro Nesta (Lazio Rom). Wie Cannavaro legte Nesta eine Weltkarriere hin. Ab 2002 zehn Jahre für den AC Milan aktiv. Ließ danach seine Karriere in den USA und Indien ausklingen. Aktuell Trainer von Frosinone Calcio.
Christian Panucci (CFC Genua). Der robuste Innenverteidiger war seiner Zeit in Genua unter anderem für Real Madrid und AS Rom aktiv. Beendete 2010 aufgrund einer Beziehung zu einem Model seine Karriere. Danach u.a. Nationaltrainer Albaniens.
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Christian Panucci (CFC Genua). Der robuste Innenverteidiger war seiner Zeit in Genua unter anderem für Real Madrid und AS Rom aktiv. Beendete 2010 aufgrund einer Beziehung zu einem Model seine Karriere. Danach u.a. Nationaltrainer Albaniens.
Alessandro Pistone (Inter Mailand): Der Linksverteidiger startete bei Inter nicht wirklich durch und wechselte daher 1997 zu Newcastle United. Bei den Magpies und später bei Everton, wo er sieben Jahre spielte, Ergänzungsspieler.
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Alessandro Pistone (Inter Mailand): Der Linksverteidiger startete bei Inter nicht wirklich durch und wechselte daher 1997 zu Newcastle United. Bei den Magpies und später bei Everton, wo er sieben Jahre spielte, Ergänzungsspieler.
Luigi Sartor (Vicenza Calcio). Bei der EM Stammspieler. Danach Ergänzungsspieler bei vielen verschiedenen Mannschaften in Italien. Sartor war eine Schlüsselfigur im italienischen Wettskandal und wurde daher 2012 mit einem Berufsverbot belegt.
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Luigi Sartor (Vicenza Calcio). Bei der EM Stammspieler. Danach Ergänzungsspieler bei vielen verschiedenen Mannschaften in Italien. Sartor war eine Schlüsselfigur im italienischen Wettskandal und wurde daher 2012 mit einem Berufsverbot belegt.
MITTELFELD: Massimo Ambrosini (AC Mailand). Die Milan-Legende spielte von 1995 bis 2013 für den Klub und bestritt insgesamt 344 Spiele. Danach noch ein Jahr beim AC Florenz unter Vertrag.
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MITTELFELD: Massimo Ambrosini (AC Mailand). Die Milan-Legende spielte von 1995 bis 2013 für den Klub und bestritt insgesamt 344 Spiele. Danach noch ein Jahr beim AC Florenz unter Vertrag.
Raffaele Ametrano (Udinese Calcio). Ein klassischer Wandervogel. War in seiner Karriere insgesamt für 14 Klubs aktiv, für die er in der ersten, zweiten und dritten italienischen Liga über 300 Spiele bestritt.
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Raffaele Ametrano (Udinese Calcio). Ein klassischer Wandervogel. War in seiner Karriere insgesamt für 14 Klubs aktiv, für die er in der ersten, zweiten und dritten italienischen Liga über 300 Spiele bestritt.
Emiliano Bigica (AC Florenz). Setzte sich ebenfalls kaum bei einem Verein durch und wechselte daher häufig. War nach seiner Zeit in Florenz u.a. in Neapel aktiv. Hängte schließlich 2007 seine Fußballschuhe an den Nagel. Seit 2017 Nachwuchstrainer.
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Emiliano Bigica (AC Florenz). Setzte sich ebenfalls kaum bei einem Verein durch und wechselte daher häufig. War nach seiner Zeit in Florenz u.a. in Neapel aktiv. Hängte schließlich 2007 seine Fußballschuhe an den Nagel. Seit 2017 Nachwuchstrainer.
Massimo Brambilla (Parma AC). Der Mittelfeldspieler fand keine fußballerische Heimat. Aktuell Trainer der U19 von Atalanta. Gilt als große Hoffnung unter den jüngeren Fußballlehrern.
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Massimo Brambilla (Parma AC). Der Mittelfeldspieler fand keine fußballerische Heimat. Aktuell Trainer der U19 von Atalanta. Gilt als große Hoffnung unter den jüngeren Fußballlehrern.
Gennaro Delvecchio (AS Melfi). Wie Brambilla nach der EM bei verschiedenen Vereinen unter Vertrag, wo er sich nie wirklich durchsetzen konnte. Aktuell Nachwuchskoordinator vom SSC Bari.
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Gennaro Delvecchio (AS Melfi). Wie Brambilla nach der EM bei verschiedenen Vereinen unter Vertrag, wo er sich nie wirklich durchsetzen konnte. Aktuell Nachwuchskoordinator vom SSC Bari.
Domenico Morfeo (Atalanta). Der kreative Mittelfeldspieler galt als eines der größten Talente überhaupt, doch Morfeo schaffte es nie, sein Potenzial vollständig abzurufen. Nach seinem Karriereende 2011 eröffnete er ein Restaurant in Parma.
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Domenico Morfeo (Atalanta). Der kreative Mittelfeldspieler galt als eines der größten Talente überhaupt, doch Morfeo schaffte es nie, sein Potenzial vollständig abzurufen. Nach seinem Karriereende 2011 eröffnete er ein Restaurant in Parma.
Fabio Pecchia (SSC Neapel). Nach vier erfolgreichen Jahren bei Napoli wechselte Pecchia, der nebenbei ein Anwalts-Studium absolvierte, zu Juventus Turin, wo er sich aber nie durchsetzen konnte. Nach dem Karriereende u.a. Co-Trainer von Real Madrid.
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Fabio Pecchia (SSC Neapel). Nach vier erfolgreichen Jahren bei Napoli wechselte Pecchia, der nebenbei ein Anwalts-Studium absolvierte, zu Juventus Turin, wo er sich aber nie durchsetzen konnte. Nach dem Karriereende u.a. Co-Trainer von Real Madrid.
Alessio Tacchinardi (Juventus). Lief von 1994 bis 2007 für die Alte Dame auf und gewann u.a. die Champions League und sechsmal die Meisterschaft. Nach seinem Karriereende in der vierten italienischen Liga als Trainer aktiv.
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Alessio Tacchinardi (Juventus). Lief von 1994 bis 2007 für die Alte Dame auf und gewann u.a. die Champions League und sechsmal die Meisterschaft. Nach seinem Karriereende in der vierten italienischen Liga als Trainer aktiv.
Damiano Tommasi (Hellas Verona). Wechselte nach der EM zur AS Rom, für die er ingesamt zehn Jahre aktiv war. Nach seiner aktiven Laufbahn wurde er 2011 Präsident der italienischen Profi-Fußballergewerkschaft AIC. 2015 nochmals in San Marino aktiv.
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Damiano Tommasi (Hellas Verona). Wechselte nach der EM zur AS Rom, für die er ingesamt zehn Jahre aktiv war. Nach seiner aktiven Laufbahn wurde er 2011 Präsident der italienischen Profi-Fußballergewerkschaft AIC. 2015 nochmals in San Marino aktiv.
STURM: Nicola Amoruso (Calcio Padova). Wechselte nach der EM zu Juventus Turin, wo er aber nicht an Del Piero und Inzaghi vorbeikam. Danach für mehrere Mannschaften in Italien aktiv. Schoss 2006/07 für Reggina Calcio 35 Tore.
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STURM: Nicola Amoruso (Calcio Padova). Wechselte nach der EM zu Juventus Turin, wo er aber nicht an Del Piero und Inzaghi vorbeikam. Danach für mehrere Mannschaften in Italien aktiv. Schoss 2006/07 für Reggina Calcio 35 Tore.
Alessandro Del Piero (Juventus Turin). Der "Maler" erzielte von 1993 bis 2012 in 513 Spielen 208 Tore für die Alte Dame. Schoss 2006 im WM-Halbfinale das 2:0 gegen Deutschland. Ließ nach 2012 seine Karriere in Australien und Indien ausklingen.
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Alessandro Del Piero (Juventus Turin). Der "Maler" erzielte von 1993 bis 2012 in 513 Spielen 208 Tore für die Alte Dame. Schoss 2006 im WM-Halbfinale das 2:0 gegen Deutschland. Ließ nach 2012 seine Karriere in Australien und Indien ausklingen.
Christian Vieri (Atalanta Bergamo). Wechselte nach der EM zu Juventus Turin für ein Jahr. Blieb insgesamt nur einmal länger als eine Saison bei einem Verein (1999-2005 bei Inter Mailand). Gelegentlich als Experte für beIn Sports aktiv.
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Christian Vieri (Atalanta Bergamo). Wechselte nach der EM zu Juventus Turin für ein Jahr. Blieb insgesamt nur einmal länger als eine Saison bei einem Verein (1999-2005 bei Inter Mailand). Gelegentlich als Experte für beIn Sports aktiv.
Francesco Totti (AS Rom). Spielte von 1992 bis 2017 unglaubliche 24 Saisons für AS Rom und erzielte 250 Tore in 618 Pflichtspielen. War noch bis zu einem internen Streit 2019 im Verein. Engagiert sich seit 2003 als ehrenamtlicher Botschafter für UNICEF.
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Francesco Totti (AS Rom). Spielte von 1992 bis 2017 unglaubliche 24 Saisons für AS Rom und erzielte 250 Tore in 618 Pflichtspielen. War noch bis zu einem internen Streit 2019 im Verein. Engagiert sich seit 2003 als ehrenamtlicher Botschafter für UNICEF.
Trainer: Cesare Maldini. Übernahm nach seinem dritten U21-EM-Titel in Folge die A-Mannschaft Italiens und führte sie ins Viertelfinale bei der WM 1998. War wieder 2002 als 70-Jähriger mit Paraguay bei der WM. Der Vater von Paolo Maldini verstarb 2016.
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Trainer: Cesare Maldini. Übernahm nach seinem dritten U21-EM-Titel in Folge die A-Mannschaft Italiens und führte sie ins Viertelfinale bei der WM 1998. War wieder 2002 als 70-Jähriger mit Paraguay bei der WM. Der Vater von Paolo Maldini verstarb 2016.
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