FC Barcelona – mögliche Transfers im Sommer: Für Neymar und Lautaro ist fast jeder entbehrlich

 
Aufgrund der Corona-Krise rückt das Transfergeschäft in den Hintergrund. Trotz der umso mehr limitierten Möglichkeiten bahnt sich beim FC Barcelona im kommenden, noch undefinierten Transferfenster ein Umbruch an. Wir zeigen mögliche Zu- und Abgänge.
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Aufgrund der Corona-Krise rückt das Transfergeschäft in den Hintergrund. Trotz der umso mehr limitierten Möglichkeiten bahnt sich beim FC Barcelona im kommenden, noch undefinierten Transferfenster ein Umbruch an. Wir zeigen mögliche Zu- und Abgänge.
Zunächst zur Lage, in der sich Barca befindet: Der Klub ist derzeit zerfressen von internen Querelen und Schuldzuweisungen. Aktuell offenbart die Corona-Krise mehr denn je, wie schlecht bei Barca in den vergangenen Jahren gewirtschaftet wurde.
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Zunächst zur Lage, in der sich Barca befindet: Der Klub ist derzeit zerfressen von internen Querelen und Schuldzuweisungen. Aktuell offenbart die Corona-Krise mehr denn je, wie schlecht bei Barca in den vergangenen Jahren gewirtschaftet wurde.
Präsident Josep Bartomeu steht ein Jahr vor der Präsidentschaftswahl gehörig unter Druck: Ihm wird nach BarcaGate nun auch noch Korruption vorgeworfen. Mehr denn je gilt es für ihn, die Wogen zu glätten: Dabei sollen Neymar und Lautaro Martinez helfen.
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Präsident Josep Bartomeu steht ein Jahr vor der Präsidentschaftswahl gehörig unter Druck: Ihm wird nach BarcaGate nun auch noch Korruption vorgeworfen. Mehr denn je gilt es für ihn, die Wogen zu glätten: Dabei sollen Neymar und Lautaro Martinez helfen.

Die beiden Wunschtransfers genießen erste Priorität. Deren Ankunft sollen einerseits die Fans und andererseits Lionel Messi, dessen Vertragsverlängerung nach den Geschehnissen der vergangenen Monate nicht mehr als sicher gilt, besänftigen.
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Die beiden Wunschtransfers genießen erste Priorität. Deren Ankunft sollen einerseits die Fans und andererseits Lionel Messi, dessen Vertragsverlängerung nach den Geschehnissen der vergangenen Monate nicht mehr als sicher gilt, besänftigen.
Bartomeu kündigte bereits an, dass es im kommenden Transfersommer/-herbst auf Tauschgeschäfte ankommen wird ("Es wird nicht so viel Geld im Umlauf sein"). Für Neymar und Martinez ist Barca und vor allem Bartomeu (Wahlkampf) bereit, viel zu opfern.
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Bartomeu kündigte bereits an, dass es im kommenden Transfersommer/-herbst auf Tauschgeschäfte ankommen wird ("Es wird nicht so viel Geld im Umlauf sein"). Für Neymar und Martinez ist Barca und vor allem Bartomeu (Wahlkampf) bereit, viel zu opfern.
Neymar (PSG, Vertrag bis 2022): Dass der Brasilianer gern zu Barca zurückkehren möchte, ist kein Geheimnis mehr. Im vergangenen Sommer prallte Barca mit diversen Angeboten an PSG ab. Dieses Jahr soll der nächste Versuch gestartet werden.
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Neymar (PSG, Vertrag bis 2022): Dass der Brasilianer gern zu Barca zurückkehren möchte, ist kein Geheimnis mehr. Im vergangenen Sommer prallte Barca mit diversen Angeboten an PSG ab. Dieses Jahr soll der nächste Versuch gestartet werden.
Laut Mundo Deportivo ist Barca bereit, Umtiti, Todibo (aktuell an Schalke verliehen, Kauf unwahrscheinlich) und Dembele anzubieten, um den Preis für Neymar zu senken. Fraglich ist, ob PSG plötzlich von Dembele überzeugt ist. 2019 war es der Klub nicht.
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Laut Mundo Deportivo ist Barca bereit, Umtiti, Todibo (aktuell an Schalke verliehen, Kauf unwahrscheinlich) und Dembele anzubieten, um den Preis für Neymar zu senken. Fraglich ist, ob PSG plötzlich von Dembele überzeugt ist. 2019 war es der Klub nicht.
Wie die AS berichtet, sind bei Barca, was mögliche Tauschpartner betrifft, lediglich sechs Spieler unantastbar: Ter Stegen, Pique, Busquets, De Jong, Griezmann und Messi. Und selbst an Griezmann übte Bartomeu zuletzt leise Kritik.
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Wie die AS berichtet, sind bei Barca, was mögliche Tauschpartner betrifft, lediglich sechs Spieler unantastbar: Ter Stegen, Pique, Busquets, De Jong, Griezmann und Messi. Und selbst an Griezmann übte Bartomeu zuletzt leise Kritik.
Ousmane Dembele (Vertrag bis 2022): Er gilt als der Schlüssel zu einem möglichen Neymar-Deal. Zwar verlief Dembeles Zeit bei Barca seit seinem Wechsel 2017 aufgrund der vielen Verletzungen mehr als unglücklich, sein Talent ist jedoch unumstritten.
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Ousmane Dembele (Vertrag bis 2022): Er gilt als der Schlüssel zu einem möglichen Neymar-Deal. Zwar verlief Dembeles Zeit bei Barca seit seinem Wechsel 2017 aufgrund der vielen Verletzungen mehr als unglücklich, sein Talent ist jedoch unumstritten.
"Es ist an der Zeit, Dembele zu verkaufen", sagte jüngst Klub-Legende Rivaldo zu Betfair. Dembele ist noch jung, sein Marktwert wird aktuell auf rund 60 bis 70 Millionen Euro geschätzt.
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"Es ist an der Zeit, Dembele zu verkaufen", sagte jüngst Klub-Legende Rivaldo zu Betfair. Dembele ist noch jung, sein Marktwert wird aktuell auf rund 60 bis 70 Millionen Euro geschätzt.
Samuel Umtiti und Jean-Clair Todibo (beide mit Vertrag bis 2023): Neben Dembele sollen die beiden Innenverteidiger PSG den Neymar-Deal schmackhaft machen. Dabei hofft Barca wohl darauf, dass PSG künftig vermehrt auf französische Spieler setzen will.
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Samuel Umtiti und Jean-Clair Todibo (beide mit Vertrag bis 2023): Neben Dembele sollen die beiden Innenverteidiger PSG den Neymar-Deal schmackhaft machen. Dabei hofft Barca wohl darauf, dass PSG künftig vermehrt auf französische Spieler setzen will.
Lautaro Martinez (Inter, Vertrag bis 2023): Der Stürmer soll den alternden Luis Suarez (33, Vertrag bis 2021) ersetzen. Nach Informationen von SPOX und Goal bietet Barca Martinez ein Jahresgehalt von 10 Mio. Euro.
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Lautaro Martinez (Inter, Vertrag bis 2023): Der Stürmer soll den alternden Luis Suarez (33, Vertrag bis 2021) ersetzen. Nach Informationen von SPOX und Goal bietet Barca Martinez ein Jahresgehalt von 10 Mio. Euro.
Zudem gefällt Martinez die Vorstellung, mit Landsmann Messi zusammenzuspielen. Inter will für Lautaro jedoch einen angemessenen Gegenwert. Präsident Massimo Moratti sprach dabei sogar von Messi, was jedoch als Provokation aufgefasst und ignoriert wurde.
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Zudem gefällt Martinez die Vorstellung, mit Landsmann Messi zusammenzuspielen. Inter will für Lautaro jedoch einen angemessenen Gegenwert. Präsident Massimo Moratti sprach dabei sogar von Messi, was jedoch als Provokation aufgefasst und ignoriert wurde.
Griezmann steht für einen Tausch wohl nicht zur Verfügung. Junior Firpo oder Arturo Vidal will Inter laut AS nicht. Stattdessen hat Inter offenbar ein Auge auf Mittelfeldspieler Arthur geworfen. Barca-Insider streiten sich darüber, ob er verfügbar wäre.
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Griezmann steht für einen Tausch wohl nicht zur Verfügung. Junior Firpo oder Arturo Vidal will Inter laut AS nicht. Stattdessen hat Inter offenbar ein Auge auf Mittelfeldspieler Arthur geworfen. Barca-Insider streiten sich darüber, ob er verfügbar wäre.
Obwohl ein Lautaro-Deal noch in den Kinderschuhen steckt, sieht sich Inter laut Gazzetta dello Sport für den Fall der Fälle bereits nach möglichen Alternativen um. Timo Werner soll demnach ganz oben auf der Liste stehen, auch Luka Jovic sei eine Option.
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Obwohl ein Lautaro-Deal noch in den Kinderschuhen steckt, sieht sich Inter laut Gazzetta dello Sport für den Fall der Fälle bereits nach möglichen Alternativen um. Timo Werner soll demnach ganz oben auf der Liste stehen, auch Luka Jovic sei eine Option.
Alexander Isak (Real Sociedad, Vertrag bis 2024): Laut Radio Barcelona ist der ehemalige Dortmunder Barcas Plan B, falls ein Lautaro-Deal nicht realisierbar wäre. Isak erzielte in 34 Pflichtspielern in dieser Saison 14 Tore.
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Alexander Isak (Real Sociedad, Vertrag bis 2024): Laut Radio Barcelona ist der ehemalige Dortmunder Barcas Plan B, falls ein Lautaro-Deal nicht realisierbar wäre. Isak erzielte in 34 Pflichtspielern in dieser Saison 14 Tore.
Der 20-Jährige wäre jedoch teuer. Seine in der Ausstiegsklausel festgeschriebene Ablösesumme beträgt 70 Millionen Euro. Zudem ist fraglich, ob der Schwede den hohen Anforderungen der Katalanen schon gerecht werden würde.
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Der 20-Jährige wäre jedoch teuer. Seine in der Ausstiegsklausel festgeschriebene Ablösesumme beträgt 70 Millionen Euro. Zudem ist fraglich, ob der Schwede den hohen Anforderungen der Katalanen schon gerecht werden würde.
Philippe Coutinho (Vertrag bis 2023): Bayern zieht die Kaufoption nicht. Die Barca-Bosse sehen ihn als wertvolles Tauschobjekt. Setien aber würde ihn gern im Team haben und kündigte ein persönliches Gespräch mit Coutinho an.
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Philippe Coutinho (Vertrag bis 2023): Bayern zieht die Kaufoption nicht. Die Barca-Bosse sehen ihn als wertvolles Tauschobjekt. Setien aber würde ihn gern im Team haben und kündigte ein persönliches Gespräch mit Coutinho an.
Coutinho selbst liebäugelt laut seinem Berater Kia Joorabchian mit einer Rückkehr in die Premier League. Neben Arsenal, Everton und Leicester rückte in den vergangenen Tagen Chelsea in den Fokus, was eine mögliche Coutinho-Verpflichtung betrifft.
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Coutinho selbst liebäugelt laut seinem Berater Kia Joorabchian mit einer Rückkehr in die Premier League. Neben Arsenal, Everton und Leicester rückte in den vergangenen Tagen Chelsea in den Fokus, was eine mögliche Coutinho-Verpflichtung betrifft.
Wie die Mundo Deportivo berichtet, könnte Coutinho im Tausch mit N'Golo Kante zu den Blues wechseln. Kante sei, auch durch seine Verletzungen, unter Frank Lampard nicht mehr unentbehrlich. Nach SPOX- und Goal-Infos bevorzugt Kante jedoch einen Verbleib.
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Wie die Mundo Deportivo berichtet, könnte Coutinho im Tausch mit N'Golo Kante zu den Blues wechseln. Kante sei, auch durch seine Verletzungen, unter Frank Lampard nicht mehr unentbehrlich. Nach SPOX- und Goal-Infos bevorzugt Kante jedoch einen Verbleib.
Coutinho und Dembele sind die namhaftesten potenziellen Abgänge. Sollte es im Gegenzug tatsächlich mit Martinez und Neymar klappen, müsste Barca dringlicher als ohnehin noch einige Stars abgeben. Der Klub hat längst das Gehaltslimit erreicht.
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Coutinho und Dembele sind die namhaftesten potenziellen Abgänge. Sollte es im Gegenzug tatsächlich mit Martinez und Neymar klappen, müsste Barca dringlicher als ohnehin noch einige Stars abgeben. Der Klub hat längst das Gehaltslimit erreicht.
Arturo Vidal (Vertrag bis 2021): Der Chilene genießt zwar aufgrund seiner Mentalität und seines überraschend positiven Beitrags hohes Ansehen bei Barca. Der 32-Jährige bezieht jedoch ein horrendes Gehalt und steht laut AS deshalb auf der Streichliste.
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Arturo Vidal (Vertrag bis 2021): Der Chilene genießt zwar aufgrund seiner Mentalität und seines überraschend positiven Beitrags hohes Ansehen bei Barca. Der 32-Jährige bezieht jedoch ein horrendes Gehalt und steht laut AS deshalb auf der Streichliste.
Ivan Rakitic (Vertrag bis 2021): Der Kroate verdient mit rund 13 Millionen Euro sogar nochmal vier Millionen mehr als Vidal. Auch er ist bereits 32 Jahre alt. Unter Quique Setien kam Rakitic zwar wieder vermehrt zum Einsatz, zufrieden ist er aber nicht.
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Ivan Rakitic (Vertrag bis 2021): Der Kroate verdient mit rund 13 Millionen Euro sogar nochmal vier Millionen mehr als Vidal. Auch er ist bereits 32 Jahre alt. Unter Quique Setien kam Rakitic zwar wieder vermehrt zum Einsatz, zufrieden ist er aber nicht.
Im Winter wollte Rakitic den Klub verlassen. "Ich bin kein Sack Kartoffeln, mit dem man machen kann, was man will", sagte er der Mundo Deportivo. Barca ließ ihn aufgrund der personellen Engpässe aber nicht ziehen. Das könnte sich nun ändern.
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Im Winter wollte Rakitic den Klub verlassen. "Ich bin kein Sack Kartoffeln, mit dem man machen kann, was man will", sagte er der Mundo Deportivo. Barca ließ ihn aufgrund der personellen Engpässe aber nicht ziehen. Das könnte sich nun ändern.
Martin Braithwaite (Vertrag bis 2024): Auch der erst im Winter in der Not verpflichtete Stürmer soll laut AS abgegeben werden. Angeblich hat er in einer Vertragsklausel zugestimmt, dass er im Sommer verkauft werden kann.
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Martin Braithwaite (Vertrag bis 2024): Auch der erst im Winter in der Not verpflichtete Stürmer soll laut AS abgegeben werden. Angeblich hat er in einer Vertragsklausel zugestimmt, dass er im Sommer verkauft werden kann.
Nelson Semedo (Vertrag bis 2022): An sich ist Barca mit Semedo zufrieden. Bei Bedarf sei aber auch er entbehrlich für etwaige Tauschgeschäfte, schreibt die AS. Zudem hat Barca mit Sergi Roberto und den an Real Betis verliehenen Emerson gute Alternativen.
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Nelson Semedo (Vertrag bis 2022): An sich ist Barca mit Semedo zufrieden. Bei Bedarf sei aber auch er entbehrlich für etwaige Tauschgeschäfte, schreibt die AS. Zudem hat Barca mit Sergi Roberto und den an Real Betis verliehenen Emerson gute Alternativen.
Matheus Fernandes (Vertrag bis 2025): Sein Transfer zu Barca stand bereits vor der Corona-Krise fest. Der Mittelfeldmann von Palmeiras ist aktuell an Valladolid ausgeliehen. Gut möglich, dass Barca den 21-Jährigen dorthin auch direkt wieder verleiht.
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Matheus Fernandes (Vertrag bis 2025): Sein Transfer zu Barca stand bereits vor der Corona-Krise fest. Der Mittelfeldmann von Palmeiras ist aktuell an Valladolid ausgeliehen. Gut möglich, dass Barca den 21-Jährigen dorthin auch direkt wieder verleiht.
Trincao (Vertrag bis 2025): Die 31 Millionen Euro für ihn sind bereits eingeplant. Trincao kommt im Sommer vom SC Braga nach Katalonien. Der Portugiese kann auf beiden Außenbahnen eingesetzt werden und könnte eine Leihe von Ansu Fati nach sich ziehen.
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Trincao (Vertrag bis 2025): Die 31 Millionen Euro für ihn sind bereits eingeplant. Trincao kommt im Sommer vom SC Braga nach Katalonien. Der Portugiese kann auf beiden Außenbahnen eingesetzt werden und könnte eine Leihe von Ansu Fati nach sich ziehen.
Was mit aktuellen Leihspielern wie Rafinha (Celta Vigo), Carles Alena (Real Betis), Oriol Busquets (Twente) oder Marc Cucurella (Getafe) passieren wird, ist unklar. Rafinha liebäugelt wohl mit einem Wechsel zu Inter.
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Was mit aktuellen Leihspielern wie Rafinha (Celta Vigo), Carles Alena (Real Betis), Oriol Busquets (Twente) oder Marc Cucurella (Getafe) passieren wird, ist unklar. Rafinha liebäugelt wohl mit einem Wechsel zu Inter.
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