Conte: "Entscheidung unwiderruflich"

Von SPOX
Antonio Conte trainierte auch Juventus Turin
© getty

Die Ankündigung Antonio Contes, seinen Posten nach der EM zu räumen, versetzte die stolze Fußball-Nation Italien zuletzt in Aufruhr. Nie zuvor war ein Nationaltrainer der Squadra Azzurra mit der Gewissheit in ein Turnier gegangen, dass für ihn anschließend Schluss ist. Ein Triumph in Frankreich werde daran nichts ändern.

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"Meine Entscheidung ist unwiderruflich", so Conte unmissverständlich. Er sehnt sich nach täglichem Training, nach täglicher Arbeit mit seinem Team.

Zahlreiche Gerüchte ranken sich um einen Wechsel zum FC Chelsea in die Premier League. An die Zukunft verschwendet er jedoch keine Gedanken. Für ihn zählt nur das Hier und Jetzt - das heißt zunächst Deutschland.

Im Vorfeld des Länderspiels (20.45 Uhr im LIVETICKER) lobte und forderte Conte zugleich: "Ich habe die Antworten bekommen, die ich wollte. Gegen Spanien (1:1, Anm. d. Red.) hat meine Mannschaft bewiesen, dass sie gefestigt ist. Ich erwarte von den Spielern, die gegen Spanien gut waren, dass sie einen weiteren guten Auftritt abliefern."

"Sie werden entschlossen sein"

Der Test am Dienstagabend ist der letzte, bevor Conte seinen EM-Kader nominieren muss. Für etwaige Wackelkandidaten ist der Vergleich mit dem aktuellen Weltmeister somit die letzte Möglichkeit, sich aufzudrängen. "Es ist nur noch etwas mehr als ein Monat, bis die Kaderliste eingereicht werden muss. Ich habe schon ein Aufgebot im Kopf, aber es gibt noch einige offene Positionen, auf denen ich mich entscheiden muss", ließ der 46-Jährige verlauten.

Deutschland diene zudem als Gradmesser: "Wir wollten gegen große Nationen spielen, um zu sehen wo wir stehen", erklärte Conte. Deutschlands Niederlage gegen England (2:3) mache es jedenfalls nicht einfacher: "Sie werden entschlossen und fokussiert sein. Dennoch bin ich optimistisch."

Nach der desaströsen Weltmeisterschaft 2014 und dem Vorrunden-Aus übernahm Conte die Italiener. Die EM-Qualifikation schloss man souverän auf Rang eins ab. In Gruppe E trifft man nun auf Belgien, Schweden und Irland.

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