Willinger Weltcup trotz Schneemangel

SID
In Willingen kann und soll bald gesprungen werden
© getty

Trotz der weiter ungewöhnlichen Plustemperaturen gehen die Organisatoren des Skisprung-Weltcups im sauerländischen Willingen (8. bis 10. Januar) von der planmäßigen Durchführung des Spektakels auf der Mühlenbergschanze aus.

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"Bei uns kann auf jeden Fall gesprungen werden", sagte Schanzenchef Wolfgang Schlüter.

Der ausrichtende Ski-Club Willingen kämpft mit seiner "SnowTaskForce" um wettbewerbsgerechte Bedingungen an der größten Großschanze der Welt und wird mit der SnowFactory des Deutschen Ski-Verbandes (DSV) rund um die Uhr Kunstschnee produzieren. Die Anlaufspur ist durch Schnee aus der örtlichen Eishalle bereits fast fertig, die Kühlung läuft, nur die Eisspur muss noch gefräst werden.

Kunstschneereserven vorhanden

Nach dem 28. Dezember rollen außerdem Lkw nach einem festen Fahrplan aus Gelsenkirchen an, um Schnee von der Biathlon-Veranstaltung "AufSchalke" nach Nordhessen zu transportieren. Weitere Kunstschneereserven sind in den Skihallen von Neuss im Rheinland und Bispingen vor den Toren Hamburgs angelegt. Auch Crash-Eis aus der Fischindustrie in Bremerhaven ist gebunkert.

"Wir werden die Schanze in allerletzter Minute präparieren", kündigt Schlüter an. Eine Woche nach dem Weltcup ist in Willingen auch ein Continental Cup (16./17. Januar) geplant.

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