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Fussball

Lasst Messis Popo!

Von Oliver Birkner / Frank Oschwald
Von Lionel Messi ist ein etwas verstörendes Video aufgetaucht
© getty

Primera Division

Frank Oschwald

Sexuelle Belästigung des Spieltags: Wir haben ja alle ein wenig unsere Jugendsünden. Dass das eine oder andere Bild am besten nicht in die falschen Hände geraten sollte, darüber sind wir uns sicherlich einig. Wenn man Lionel Messi heißt, ist dieses Unterfangen allerdings ein wenig schwieriger als bei Herrn Otto Normalverbraucher aus Wuppertal.

Vom Argentinier tauchte unter der Woche nämlich ein wirklich sehr verstörendes Video auf. Zur Verdeutlichung noch einmal: wirklich sehr verstörend. Es zeigt den blutjungen Messi im Jahre 2006 beim Auftritt in einer argentinischen TV-Sendung. Der Moderator und sämtliche Zuschauer sind allerdings fürchterlich komische Vögel. Mit einer deftigen Umarmung wurde der heutige Barca-Star von den Leuten begrüßt, nicht ohne herzlich am Arsch betatscht zu werden. Auch der Moderator der Sendung kniff Messi immer wieder in die Backe und griff ihm einmal gar beherzt in den Schritt. Eine lustige und zeitlich verstörende Situation.

Ist das alles nur ein schlechter Gag? PR? Oder was soll das? Wir sind selbst...irgendwie...sprachlos. Sämtliche Hintergrund-Informationen, die zu diesem Video aufgegabelt werden, bitte an die Blitzlichter-Redaktion senden. Wir können nämlich seit Tagen nicht schlafen.

Killer des Spieltags: Man ist ja schnell mal dabei, einen Keeper als Elfmeterkiller abzustempeln. Der Torhüter kann noch so ein Fliegenfänger sein, sobald er einen wichtigen Schuss vom Punkt aus der Ecke löffelt...zack...dieser Teufelskerl, dieser Elfmeterkiller. Das ist - zugegeben - etwas übertrieben, lässt sich aber halt deutlich besser verkaufen als: Der Typ, der zufällig in die richtige Ecke gesprungen ist.

Ein Keeper, der sich die Marke Elfermeterkiller redlich verdient hat, ist Valencias Diego Alves. Nicht, weil er Penaldos Elfmeter am Wochenende entschärfte, sondern weil er in La Liga bereits 16 Schüsse vom Punkt hielt und somit den Rekord von Andoni Zubizarreta einstellte. Ja, da der halt seit 2007 in Spanien rumspringt, wird der halt den einen oder anderen Elfer gehalten haben, könnte man meinen.

Wir setzen kurz unsere Klugscheißer-Brille auf, heben den Zeigefinger und sagen: "Ha! Ha! Neihein!" Gerade einmal 37 Schützen traten im Eins-gegen-eins gegen den Keeper an. Das ergibt bei 16 gehaltenen Dinger eine Quote von 43 Prozent. Zweiter in dieser ewigen Rangliste ist der alte Haudegen Vicente Biurrun von Real Sociedad. Er kommt jedoch auf gerade einmal 27 Prozent. Dass Platz drei (Palop), vier (Sempere) und fünf (Canizares) ebenfalls Valencia-Keeper innehaben, finden wir dann doch äußerst merkwürdig.

Algo mas? Jetzt ist es also raus. Was alle bereits gedacht haben, sprach Gareth Bales Agent jetzt aus: Der Waliser fühlt sich bei Real nicht wirklich wohl. Inhaltlich sagte er genau das, allerdings wählte der Berater des Walisers eher den rhetorischen Vorschlaghammer und drückte sich etwas anders aus. In einem Gespräch mit ihm habe Bale gesagt, dass ihn die aktuelle Situation bei Real "anpisse".

"Real Madrid muss mehr mit Gareth arbeiten und ihn häufiger anspielen", erklärte Barnett gegenüber The Telegraph. "Gebt ihm öfter den Ball und er kann zeigen, was er kann. Er wird der beste Spieler bei Real sein, wenn seine Mitspieler mit ihm arbeiten und ihm helfen. Ich hoffe, das Team begreift das." Tja Real, es könnte alles so einfach sein.

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