Harte Strafen für Brasilien-Klubs

SID
In der Arena da Baixada kam es während dem Spiel zu einer üblen Schlägerei
© getty

Die Staatsanwaltschaft des Obersten Sportgerichts Brasiliens hat nach den Gewaltexzessen am Sonntag während des Fußball-Erstligaspiels zwischen Atlético Paranaense und Vasco da Gama Rekordstrafen gefordert.

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Beiden Klubs drohen ein Stadionverbot für 20 Spiele sowie Geldbußen zwischen umgerechnet 62.500 und 125.000 Euro. Die Verhandlung soll möglichst noch für diese Woche angesetzt werden.

Derweil hat Vasco Protest gegen das Ergebnis (1:5) und den damit besiegelten Abstieg in die zweite Liga eingelegt. Die Partie, die wegen einer bestehenden Platzsperre gegen Atlético von Curitiba ins 107 Kilometer entfernte Joinville verlegt worden war, war nach den Fan-Krawallen für 73 Minuten unterbrochen.

Schiedsrichter muss sich verantworten

Die Spielordnung des Verbandes CBF sieht eine maximale Pause von 60 Minuten vor. Danach ist ein Spielabbruch vorgeschrieben.

Bei der wüsten Schlägerei haben vier Fans ernstere Verletzungen erlitten, die TV-Bilder lösten rund sieben Monate vor Beginn der WM in Brasilien weltweit Entsetzen aus. Schiedsrichter Ricardo Ribero muss sich wegen seiner Entscheidung, das Spiel trotz bestehender Sicherheitsrisiken fortzusetzen, ebenfalls vor dem Sportgericht verantworten.

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