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Fussball

Rassismus: UEFA bestraft Klubs aus Osteuropa

Von Marco Nehmer
Auf Honved Budapest, Lech Posen und Piast Gliwice kommen Geisterspiele zu
© getty

Die UEFA hat Rassismusvorfälle von Fangruppierungen während der Europa-League-Qualifikationsspiele von Honved Budapest, Lech Posen und Piast Gliwice mit Geldstrafen und Geisterspielen geahndet.

Die beiden polnischen Klubs aus Posen und Gliwice wurden von der UEFA mit Geldstrafen von je 5.000 Euro belegt. Zudem werden die Stadien der Vereine bei den nächsten Spielen im internationalen Wettbewerb zu Teilen gesperrt. Hintergrund sind rassistisch motivierte Zwischenfälle auf den Rängen in der Europa-League-Qualifikation gegen Zalgiris Vilnius und Qarabag Agdam.

Honved Budapest traf es deutlich härter: Die Ungarn müssen 50.000 Euro Strafe zahlen und beim nächsten internationalen Einsatz vor komplett leeren Rängen spielen. Honved-Fans hatten beim Heimspiel in der EL-Quali gegen FK Vojvodina aus Serbien rassistische Parolen skandiert.

Da alle drei bestraften Vereine in der Qualifikation ausschieden und nicht in die Europa-League-Gruppenphase einzogen, greifen die Heimspiel-Sanktionen erst bei der nächsten Qualifikation für den europäischen Wettbewerb.

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