Steven Gerrard: "Ich war am Boden"

Von SPOX
Steven Gerrard traf zum 1:0 für Liverpool gegen Manchester United
© Getty

Liverpool-Kapitän Steven Gerrard bestätigt, dass er sich große Sorgen um seine Karriere gemacht hat. Der 31-Jährige schlug sich sehr lange mit einer Leistenverletzung herum. Sir Alex Ferguson bastelt weiter am Plan, mit Manchester United zu Barcelona aufzuschließen und Chelsea-Coach Andre Villas-Boas bestätigt das Interesse an Youngster Kevin de Bruyne.

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Gerrard und die große Angst: Steven Gerrard hat zusammen mit Liverpool am vergangenen Wochenende Manchester United gestoppt. Der Reds-Kapitän war in seinem ersten Spiel von Beginn an nach sechs Monaten beim 1:1 gleich per Freistoß erfolgreich.

Für Gerrard endete damit eine lange, beschwerliche Zeit. "Ich war am Boden, noch nie war es mir so schlecht als Fußballer gegangen", bestätigte der 31-Jährige, der sich sehr lange mit einer Leistenverletzung umhergeschlagen hatte. "Die letzten sechs Monate waren ohne Zweifel die härtesten meiner Karriere.

Gerrard gab auch zu, dass er sich Sorgen um seine Karriere gemacht hat. "Klar hatte ich Zweifel. Viele Gedanken gingen mir immer wieder durch den Kopf."

Ferguson jagt Barca: Sir Alex Ferguson hat weiter einen Plan: Sich Schritt für Schritt dem FC Barcelona anzunähern. "Barca einzuholen ist die große Herausforderung", sagte der ManUtd-Coach dem "Mirror". "Wir haben einige junge Spieler dazugeholt, die tolle Qualitäten und viel Energie haben. Ich glaube, wir machen große Schritte Richtung dem Level, das Barca in den vergangenen drei Jahren erreicht hat."

Ferguson schätzt auch den FC Bayern stark ein: "Barca und Real gehören zu den Topfavoriten. Die Bayern sind sehr defensivstark und sind eines der Teams, das um den Einzug ins Finale kämpfen wird. Das Finale in der Allianz Arena ist ein riesiger Ansporn für die Münchner."

Villas-Boas bestätigt Interesse an Youngster: Chelsea-Coach Andre Villas-Boas hat dem "Guardian" bestätigt, dass die Blues an Belgiens Supertalent Kevin de Bruyne vom KRC Genk interessiert sind. "Wir sind auf ihn aufmerksam geworden und haben ihn beobachtet. Das bedeutet aber nicht, dass er kommen wird."

Am Mittwochabend dürfte der Portugiese den 20-jährigen Mittelfeldspieler aus nächster Nähe sehen: Genk ist da an der Stamford Bridge zu Gast und de Bruyne wird wohl in der Startelf stehen.

Klose distanziert sich: Miroslav Klose hat sich von einem "Klose mit uns"-Plakat beim Rom-Derby in der Lazio-Kurve distanziert.

"Der Fußball darf nicht mit Politik vermischt werden. Die Politik muss außerhalb des Stadions bleiben", sagte der Nationalspieler, der das römische Derby am Sonntag mit einem Tor in der Nachspielzeit entschieden hatte.

Lazio-Anhänger hatten während des Stadtderbys ein Plakat mit der Aufschrift "Klose mit uns" mit zwei runenartigen "S" hochgehalten. Er sei darüber wütend, so Klose.