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Fussball

Bin Hammam kündigt Gang vor den CAS an

SID
Die Berufungskommission der FIFA hat die lebenslange Sperre Mohamed Bin Hammams bestätigt
© Getty

Nach seinem Scheitern vor der Berufungskommission hat Mohamed Bin Hammam angekündigt, im Kampf gegen seine lebenslange Sperre vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS zu ziehen.

"Das ist mein nächster Schritt, dort werde ich gleichberechtigt mit meinem Rivalen sein", schrieb der Katarer in seinem Internet-Blog: "Ich sehe Licht am Ende des Tunnels, und ich steuere zuversichtlich darauf zu."

Am Donnerstag hatte die Berufungskommission der FIFA die Sperre Bin Hammams bestätigt. "Ich bin erleichtert, weil ich mich während der letzten drei Monate hilflos gefühlt habe und sicher war, dass all die Bemühungen, die Zeit und das Geld, das ich investiere, nur eine Verschwendung waren", schrieb Hammam.

"Natürlich war die Entscheidung der Berufungskommission weder unerwartet noch überraschend. Nach unseren Erfahrungen mit der Ethik-Kommission haben wir keine ernsthaften Bemühungen unternommen, dieses Mal meine Unschuld zu beweisen."

Vorwurf der Manipulation

Bin Hammam hatte sich mit dem Einspruch gegen das Ende Juli gefällte Urteil die Möglichkeit gewahrt, vor den CAS zu ziehen. Der frühere Präsident des Asiatischen Verbandes AFC soll gemeinsam mit dem mittlerweile zurückgetretenen Jack Warner aus Trinidad und Tobago bei einem Treffen der Karibischen Fußball-Union (CFU) im Mai Stimmen für seine Präsidentschaftskandidatur gekauft haben.

Bin Hammam hatte kurz vor der Wahl gegen Amtsinhaber Joseph S. Blatter Ende Mai seine Kandidatur zurückgezogen.

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