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Fussball

Advocaat in St. Petersburg entlassen

SID
Dick Advocaat gewann 2008 mit Zenit St. Petersburg den UEFA-Cup
© sid

Dick Advocaat ist nicht mehr Trainer von Zenit St. Petersburg. Der UEFA-Pokalsieger von 2008 hat den künftigen Nationalcoach Belgiens von seinen Aufgaben entbunden.

Der russische Erstligist Zenit St. Petersburg hat sich von Trainer Dick Advocaat getrennt.

Grund für den Rauswurf sind nach Klubangaben die schlechten Ergebnisse, seit der Niederländer seinen Abschied aus Russland bekanntgegeben hat. Advocaat wird ab dem kommenden Jahr Nationaltrainer in Belgien.

Zenit nur Siebter

Advocaat, ehemaliger Trainer von Bundesligist Borussia Mönchengladbach, hatte den Posten in St. Peterburg im Jahr 2006 übernommen und den Klub ein Jahr später zur Meisterschaft geführt.

2008 gewann Zenit unter dem "kleinen General" Advocaat den UEFA-Pokal und feierte damit den größten Erfolg der Vereinsgeschichte.

In der laufenden Saison liegt Zenit in der russischen Meisterschaft nach 17 Spielen mit 24 Punkten allerdings nur auf dem siebten Tabellenplatz.

Arschawin, Pogrebniak und Tymoschtschuk weg

Anfang des Monats hatte sich Advocaat über die Transferporlitik von Sportdirektor Igor Korneew beschwert.

Nach dem Abgang von Andrei Arschawin, der Anfang des Jahres zu Arsenal London gewechselt war, gaben die Russen in Pawel Pogrebnjak (VfB Stuttgart) und Anatoli Tyimoschtschuk (Bayern München) zwei weitere Starspieler ab.

Belgien wird Advocaats vierte Station als Nationaltrainer. Zuvor hatte der 61-Jährige bereits die niederländische Elftal, die Vereinigten Arabischen Emirate und Südkorea betreut.

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