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Fussball

Materazzi droht Stammplatz auf der Tribüne

Von SPOX
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© Getty

München - Bald ist Jose Mourinho einen Monat Trainer bei Inter Mailand. Wer gedacht hat, dass das kompromisslose Gesicht des Portugiesen während seiner neunmonatigen Arbeitslosigkeit abhanden gekommen ist, muss leider enttäuscht werden.

Der knurrige Coach setzt auch bei den Nerazzurri seine Forderungen ohne Rücksicht auf Verluste in die Tat um.

"Ich habe nicht vor, mehr als drei Innenverteidiger pro Spiel im Kader zu haben. Die anderen müssen auf die Tribüne", stellt Mourinho klar.

Die anderen, das sind Marco Materazzi (zum Steckbrief) und Nelson Rivas (zum Steckbrief). Den beiden droht ein Stammplatz auf Bank bzw. Tribüne, denn Mourinho setzt in der Abwehrzentrale auf Cristian Chivu und Walter Samuel. Die Nummer drei soll Ivan Cordoba sein.

Mourinho unbeeindruckt

Derzeit ist allerdings weder Chivu (Schulter-OP) noch Samuel (Reha nach Kreuzbandriss) fit, so dass sich die Chancen von Materazzi, immerhin Weltmeister von 2006 und seit 2001 im Verein, wieder erhöhen.

"Ich werde um meinen Platz kämpfen", so der 34-Jährige. Ob dies Mourinho großartig interessiert, steht wiederum auf einem anderen Blatt. "Meine Entscheidung steht fest", so The Special One.

Fest steht auch, dass ein Wechsel von Frank Lampard zu Inter endgültig vom Tisch ist.

Lampard-Wechsel vom Tisch

Der Chelsea-Mittelfeldstar, der seinen erwünschten Fünfjahresvertrag mit einer wöchentlichen Gage von 190.000 Euro nur noch unterschreiben muss, ist laut Inter-Geschäftsführer Gabriele Oriali kein Thema mehr.

Nach dem Wechsel von Sulley Muntari (zum Steckbrief), der für rund 16 Millionen Euro vom FC Portsmouth kam, sind die Transferaktivitäten beim italienischen Meister abgeschlossen.

"Muntari ist unsere letzte Verpflichtung. Jetzt müssen wir unseren Kader reduzieren, weil Trainer Jose Mourinho nur 22 Spieler und drei Torhüter haben möchte", so Oriali. 

Barca bietet für Trezeguet: Der FC Barcelona tritt am Mittwochabend zum Testspiel beim AC Florenz an. Englische Medien berichten, dass die Barca-Verantwortlichen die Reise auch dazu nutzen wollen, um Juventus Turin ein Angebot für Stürmer David Trezeguet (zum Steckbrief) zu unterbreiten.

22 Millionen Euro sollen sie dafür im Gepäck haben. Juve-Coach Claudio Ranieri will den Franzosen zwar nicht ziehen lassen, ein angedachtes Tauschgeschäft mit Samuel Eto'o könnte aber auf offene Ohren bei den Italienern stoßen.

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