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Fussball

UEFA: Frauen-EM die "beste aller Zeiten"

SID
Gianni Infantino hat die Frauen-EM in Schweden als "beste EM aller Zeiten" gewürdigt
© getty

Die Spitze der UEFA hat die EM-Endrunde der Frauen in Schweden "als beste EURO aller Zeiten" gewürdigt". Dieses Lob an die Organisatoren sprach Generalsekretär Gianni Infantino am Samstag bei der Pressekonferenz vor dem Finale zwischen Deutschland und Norwegen am Sonntag in Solna aus.

Mit über 200.000 Besuchern in den Stadien verbuchte die Endrunde einen neuen Zuschauerrekord. Das Endspiel in Solna wird eine neue Besucher-Bestmarke für eine EM-Partie aufstellen. Die Organisatoren hoffen auf rund 45.000 Zuschauer, 44.000 Tickets wurden bisher verkauft. Der bisherige Rekord stammt aus dem Jahr 2005. Die Begegnung zwischen England und Finnland (3:2) wurde von 29.092 Zuschauern in Manchester verfolgt. Die Stadien in Schweden waren zu 75 Prozent ausgelastet.

Bei der Endrunde waren insgesamt rund 1000 Medienvertreter akkreditiert, in den erstmals eingerichteten Fanzonen wurden 243.000 Besucher gezählt. Für das Finale, zu dem auch UEFA-Präsident Michel Platini erwartet wird, haben sich 400 Journalisten aus 16 Ländern angemeldet. In der Halbzeit-Pause soll das schwedische Team, das im Halbfinale unglücklich an Deutschland gescheitert war (0:1), vom Publikum gefeiert und verabschiedet werden.

Investitionen für Frauen-Fußball

Um den Frauenfußball weiter zu entwickeln, setzt die UEFA ihr 2012 gestartetes Programm fort. Bis 2016 werden 24 Millionen Euro investiert, jedes Mitgliedsland erhält 100.000 Euro im Jahr. Zudem diskutieren die Generalsekretäre aller Mitglieder vor dem Finale erstmals während einer gemeinsamen Konferenz über die Zukunft des Frauenfußballs.

Schon bei der Endrunde in vier Jahren wird der Modus geändert. Dann nehmen 16 statt wie bisher 12 Mannschaften am Turnier teil. Sieben Länder (Österreich, Frankreich, Israel, die Niederlande, Polen, Schottland und die Schweiz) haben sich um die Austragung beworben, die Entscheidung über den Ausrichter fällt im kommenden Jahr.

Das EM-Finale 2013

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