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Fussball

16 WM-Teilnehmerinnen im Neid-Kader

SID
Sturm-Hoffnung Celia Okoyino da Mbabi (M.) soll Deutschland zum Sieg schießen
© Getty

Angreiferin Celia Okoyino da Mbabi soll die deutschen Fußballerinnen am 22. Oktober in Bukarest gegen Rumänien zum zweiten Sieg im zweiten EM-Qualifikationsspiel schießen.

Die 23 Jahre alte Stürmerin vom Bundesliga-Schlusslicht SC Bad Neuenahr kehrt nach überstandener Syndesmose-Verletzung in die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zurück.

Im 21-köpfigen Kader von Bundestrainerin Silvia Neid für die Partie in Rumänien und das Testpiel vier Tage später in Hamburg gegen den WM-Dritten Schweden stehen damit 16 Teilnehmerinnen der zurückliegenden WM.

"Eine gute Mischung"

"Ich finde, wir haben eine gute Mischung aus jungen und alten, erfahrenen und ambitionierten Spielerinnen", sagte Neid, die wie schon zuletzt auf die verletzten Kim Kulig und Dzsenifer Marozsan verzichten muss.

Im Kader des zweimaligen Welt- und siebenmaligen Europameisters, der sich zum Auftakt der EM-Qualifilation 4:1 gegen die Schweiz durchgesetzt hat, stehen in Svenja Huth, Tabea Kemme sowie den Torhüterinnen Almuth Schult und Kathrin Längert vier Spielerinnen ohne Länderspieleinsatz.

An den Ansprüchen Neids, die nach dem WM-Aus im Viertelfinale gegen den späteren Weltmeister Japan (0:1 n.V.) und der verpassten Olympia-Qualifikation in die Kritik geraten war, ändert das nichts.

Ziel sind drei Punkte

"Unser Ziel gegen Rumänien ist es, die nächsten drei Punkte in der EM-Qualifikation zu sammeln und somit einen weiteren Schritt Richtung Endrunde 2013 in Schweden zu machen", sagte die Trainerin, die aber gleichzeitig vor Überheblichkeit im Vorfeld der Partie gegen den 36. der Weltrangliste warnt: "Gegen Gegner zu spielen, bei denen man sich sicher zu sein scheint, birgt stets ein Risiko. Man muss immer erst das umsetzen, was man sich vorgenommen hat. Dazu verlange ich volle Konzentration von meinen Spielerinnen."

Konzentration ist auch gegen den EM-Gastgeber gefragt. "Spiele gegen derart starke Gegner wie Schweden brauchen wir, um uns mit Blick auf die EURO 2013 weiterentwickeln zu können. Gegen solche Teams kann man wertvolle Erfahrungen sammeln und dazulernen", sagte Neid.

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