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Fussball

Prinz kritisiert Weltfußballerinnen-Wahl

SID
Birgit Prinz fordert für künftige Wahlen einige Änderungen
© sid

Am Tag der Wahl zur Weltfußballerin des Jahres hat die deutsche Rekord-Nationalspielerin Birgit Prinz den Wahlmodus kritisiert und fordert eine bessere Informationspolitik.

Die deutsche Rekord-Nationalspielerin Birgit Prinz hat den Wahlmodus zur Weltfußballerin des Jahres kritisiert. "Der Weltverband FIFA könnte uns mehr Infos zur Verfügung stellen.Das könnte die Wahl noch wertvoller gestalten. Das wäre ein wichtiger Schritt für den Frauenfußball", sagte Prinz vor der Bekanntgabe der Preisträgerin des Jahres 2010 am heutigen Montag in Zürich: "Ich habe die Weisheit nicht gepachtet, aber ich möchte einen Anstoß geben."

Erstmals Beteiligung von Journalisten

Die diesjährige Wahl wurde erstmals weltweit unter Journalisten sowie den Spielführerinnen und Trainern der Nationalmannschaften durchgeführt. Zuvor waren nur die Spielführerinnen und Trainer wahlberechtigt.

Neben der dreimaligen Weltfußballerin Prinz standen ihre Teamkollegin Fatmire Bajramaj und die viermalige Titelträgerin Marta aus Brasilien zur Wahl.

Bei der erstmals durchgeführten Abstimmung über die Welt-Trainerin des Jahres kamen die deutsche Nationaltrainerin Silvia Neid, die deutsche U20-Weltmeistertrainerin Maren Meinert und die US-Nationaltrainerin Pia Sundhage als Siegerinnen infrage. Die schwangere Meinert war allerdings nicht nach Zürich gekommen.

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