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Fussball

Bobic: "Müssen in der Liga die Punkte holen"

SID
Was in Europa klappt, soll jetzt auch wieder in der Bundesliga funktionieren: Stuttgart braucht Siege
© Getty

Der dritte Sieg im dritten Gruppenspiel der Europa League interessierte beim VfB Stuttgart nur am Rande. Der Fokus war auf das Spiel am Sonntag gegen St. Pauli und die angespannte Personalsituation gerichtet.

Den Spanien-Fluch besiegt, die Erfolgsserie ausgebaut und die K.o.-Phase fast schon erreicht: Doch die Europa League geriet beim VfB Stuttgart ganz schnell zur Nebensache.

Nach dem 1:0 (1:0) des Bundesliga-Letzten gegen den FC Getafe waren die Blicke von Trainer Jens Keller und Sportdirektor Fredi Bobic umgehend auf das Heimspiel am Sonntag gegen den FC St. Pauli gerichtet.

"Die Bundesliga ist wichtiger, da müssen wir die Punkte holen", stellte Bobic angesichts der kritischen Lage der Schwaben klar.

Auch bei den Spielern war der dritte Sieg im dritten Gruppenspiel der Europa League sofort abgehakt - zumal in der Liga erst magere vier Pünktchen aus acht Spielen stehen.

Gewinnen - egal wie

"Jetzt ist der Zeitpunkt da, wo wir auch in der Bundesliga gewinnen müssen - egal wie. Es gibt keine andere Möglichkeit", sagte Torschütze Ciprian Marica zur Partie gegen den Aufsteiger.

Marica hatte vor 17.400 Zuschauern gegen Getafe in der 29. Minute das Tor des Tages erzielt und beim VfB mal wieder die Hoffnung auf bessere Zeiten genährt.

"Wir nehmen ein gewisses Selbstvertrauen mit", meinte Keller nach seinem gelungenen internationalen Einstand.

Auch Bobic baut darauf, "dass wir den Schwung mitnehmen. Manchmal gibt so ein dreckiger Arbeitssieg mehr Push als eine Galavorstellung."

"In der Innenverteidigung zaubern"

Allerdings ist beim VfB die Personalsituation angespannt. Neben den Langzeitverletzten Philipp Degen, Johan Audel und Daniel Didavi sowie dem angeschlagenen Kapitän Matthieu Delpierre droht auch Khalid Bouhlahrouz mit einer Muskelverletzung auszufallen.

Dafür wird laut Bobic Nationalspieler Serdar Tasci (Adduktorenprobleme) wohl wieder fit sein, der gegen Getafe geschont wurde. Sollte aber auch Tasci ausfallen, "müssen wir in der Innenverteidigung etwas zaubern", sagte Keller.

Mit Blessuren gingen auch Stefano Celozzi und Christian Träsch aus dem Spiel gegen Getafe. Nationalspieler Träsch gab aber bereits Entwarnung. Auch Celozzi sollte gegen St. Pauli einsatzfähig sein. Für Ersatz-Spielführer Cacau ist ohnehin zweitrangig, wer letztendlich aufläuft. Für ihn ist ausschlaggebend, "dass wir Kampf und Leidenschaft zeigen und ohne Wenn und Aber gewinnen".

Mit Blick auf Sonntag passte es Keller in seinem zweiten Spiel als Nachfolger von Christian Gross gut in den Kram, "dass wir zu Null gespielt haben". Auch Bobic freute sich über "mehr Stabiltät und Kompaktheit. Die Defensive hat wenig zugelassen, das ist sehr positiv."

Doch der neue Coach fand auch Kritikpunkte: "Wir haben in der Schlussphase einige Chancen leichtfertig vergeben. Das ärgert mich und muss gegen St. Pauli besser werden."

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