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Fussball

Italiener genießen ungewohnte Ruhe

SID
em 2008, italien
© Getty

Bern - Zum Auftakt der Europameisterschaft herrscht im Lager der Italiener ungewohnte Ruhe. "Es gibt nichts Außergewöhnliches, alle sind gelassen", sagte Italiens Verbandspräsident Giancarlo Abete in einem Radio-Interview.

Vor der Weltmeisterschaft 2006 sei dies auf dem Höhepunkt des Liga-Manipulationsskandals in Italien noch ganz anders gewesen. Damals standen die "Azzurri" unter Dauerstress, der dann auch noch durch den Selbstmordversuch des Ex-Nationalspielers Gianluca Pessotto verschärft wurde.

Bei der EM dagegen sorgen sich manche eher schon, dass die ungewohnte Gelassenheit die Weltmeister träge machen könnte. "Das darf natürlich nicht passieren", räumt Abete ein, der jedoch das Team "hochmotiviert" sieht.

Der Erwartungsdruck nach dem WM-Sieg in Berlin sei hoch und spürbar. "Wir wissen, dass wir eine große Verantwortung tragen", betonte Abete, der Italiens Fußballverband in den letzten beiden Jahren mit seiner ruhigen und zurückhaltenden Art souverän aus einer seiner größten Krisen herausgeführt hat.

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