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Fussball

Variabel auf höchstem Niveau

Von Daniel Reimann
Hrubeschs Qual der Wahl: Bernd Leno, Kevin Volland, Moritz Leitner, Marc-Andre ter Stegen
© spox

Angriff

Das Personal: Kevin Volland (1899 Hoffenheim), Serge Gnabry (FC Arsenal), Philipp Hofmann (1. FC Kaiserslautern)

Die Situation: Volland wird spielen, so viel steht fest. Wahrscheinlicher ist jedoch ein Einsatz auf den Außenpositionen, weshalb es im Sturm bei einem Zweikampf bleiben dürfte.

Für dieses Szenario ist die Hackordnung eindeutig: Philipp Hofmann steht bei Hrubesch hoch im Kurs. Er ist zwar auch im offensiven Mittelfeld einsetzbar, gilt aber als eines von wenigen Talenten in Deutschland, das die Mittelstürmerrolle noch klassisch ausfüllen kann. Als Hrubesch von der SZ gefragt wurde, weshalb es keine Stürmer vom Typ Horst Hrubesch mehr gäbe, sagte er: "Ich habe Philipp Hofmann aus Kaiserslautern dabei, das ist noch so einer."

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Der 22-Jährige kann mit seinen 1,94 Metern Körpergröße Bälle fest machen, verleiht der Offensive mehr physische Präsenz und verfügt über einen feinen Torinstinkt. Der 1,73 Meter große Serge Gnabry ist hingegen ein wendiger Techniker. Er kann als Joker Unruhe stiften oder in einer fluiden Offensive als falsche Neun eingesetzt werden.

Fazit: Die Besetzung der Sturmspitze ist vor allem eine taktische Prinzipienentscheidung: Hofmann bietet die klassische Stürmer-Variante, Volland oder Gnabry mehr Variabilität. Vor allem dem Arsenal-Youngster fehlt es jedoch an Erfahrung, er ist für die erste Elf kein Kandidat.

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