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Fussball

England-Coach Pearce kritisiert Verband

Von Martin Jahns
Stuart Pearce versteht die Abberufung seiner wichtigsten Spieler wegen einem Friendly nicht
© getty

Bei der U-21-Europameisterschaft in Israel startete England mit einer 0:1-Niederlage gegen Italien. Trainer Stuart Pearce warnte nun davor, dass sich sein Land mit der Abberufung von U-21-Spielern in die A-Nationalmannschaft ins eigene Fleisch schneide.

"Wenn man die Besten nicht mitnimmt, geht man ein Risiko ein", sagte Pearce zu Pressevertretern. Und weiter: "Ich sage Ihnen, was man tun muss, um erfolgreich zu sein: Man muss sich mit dem besten Team qualifizieren, man muss sein bestes Team zum Turnier mitnehmen und man muss den Spielern so viel Turniererfahrung wie möglich verschaffen, ehe sie in den A-Kader aufsteigen."

Jack Rodwell, Kyle Walker, Phil Jones, Alex Oxlade-Chamberlain, Jack Wilshere und Danny Welbeck wurden von A-Nationaltrainer Roy Hodgson in den Kader für die Freundschaftsspiele gegen Irland und Brasilien berufen und fehlen Englands U-21-Team nun in Israel.

Pearce verteht den Verband nicht

Eine Entscheidung, die Pearce nicht nachvollziehen kann: "Wir müssen unseren großen Talenten, den Oxlade-Chamberlains und Jones' Turniererfahrung verschaffen, echte Spielpraxis, nicht nur eine Nominierung in den Kader."

Die Leistung der zuvor neun Spiele ungeschlagenen Briten gegen Italien kommentierte Pearce kritisch. "Es gibt keine Ausreden, wir haben als Mannschaft nicht gut genug gespielt. Die Spieler wissen das, und ich weiß das auch", so der ehemalige englische Nationalspieler.

Am Samstag trifft England am zweiten Spieltag der Gruppe A auf Norwegen, ehe am 11. Juni Gastgeber Israel wartet.

Stuart Pearce im Steckbrief

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