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Fussball

1. FC Kaiserslautern: Markus Merk erklärt "aus persönlichen Gründen" seinen Rücktritt

SID
Merk sieht in der Altersgrenze ein wichtiges Instrument zur Förderung der Nachwuchsschiedsrichter.
© imago images

Drittligist 1. FC Kaiserslautern muss zukünftig ohne das derzeit prominenteste Gesicht in seiner Führung auskommen. Der frühere Weltschiedsrichter Markus Merk tritt mit sofortiger Wirkung von seinen beiden Ehrenämtern zurück.

Wie der viermalige Meister mitteilte, informierte Merk am Dienstag die Gremien. Zuvor hatten die Rheinpfalz und der kicker übereinstimmend über Merks Rücktritt berichtet.

"Unser gemeinsames Ziel war die Stabilisierung des Vereins und das Schaffen eines Fundaments für eine sportlich positive Entwicklung. Diese Ziele haben wir in den letzten 24 Monaten trotz der Corona-Pandemie erreicht. Heute möchte ich Euch bekannt geben, dass ich aus persönlichen Gründen meine ehrenamtliche Tätigkeit beim 1. FC Kaiserslautern zum Jahresende abgebe, um mich auch wieder weiteren Themen außerhalb des FCK widmen zu können", wurde Merk beim kicker zitiert.

Der 59-Jährige fungierte zuletzt als Vorsitzender des Beirats der "Management GmbH Profifußball" und als stellvertretender Aufsichtsratsboss des Vereins. Merk sieht nach zwei Jahren in den Ämtern die ausgerufenen Ziele der wirtschaftlichen sowie sportlichen Sanierung und Stabilisierung offenbar als erreicht an.

Tatsächlich haben sich die Pfälzer in der Amtszeit Merks aus ihrer existenzbedrohenden Lage befreit und zu großen Teilen entschuldet. Auch sportlich haben die Roten Teufel einen Schritt nach vorne gemacht. Der Aufstieg in die 2. Liga ist in greifbarer Nähe.

1. FC Kaiserslautern: Keßler würdigt Merks Einsatz

"Am eingeleiteten Prozess der sportlichen und wirtschaftlichen Stabilisierung des FCK hat Markus einen hohen Anteil", sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Rainer Keßler: "Als verlässlicher Ansprechpartner und Repräsentant hat er wichtige Türen geöffnet und die Grundlagen für den Umschwung mitgestaltet."

In den vergangenen Monaten war Ex-Profi Thomas Hengen in seiner Rolle als Geschäftsführer immer mehr in den Vordergrund gerückt. Merk hatte zuletzt mit seiner Ehefrau Sabine die Stiftung "beMERKenswert bewegend" ins Leben gerufen - eine Treuhandstiftung der Sepp-Herberger-Stiftung.

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