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Fussball

Coronakrise in der 3. Liga: Profis von KFC Uerdingen wollen wohl nicht auf Gehalt verzichten

Von SPOX
Die Akteure des 3. Ligisten gehören zu den Top-Verdienern in der Dritten Liga.

Die Spieler des Drittligisten KFC Uerdingen 05 sind angesichts der derzeitigen Coronakrise offenbar nicht bereit, in Kurzarbeit zu gehen. Währenddessen meldet der Klub eine Lizenz für die Regionalliga an.

Dies berichtet die Rhenische Post. Spieler von zahlreichen Vereinen, wie beispielsweise vom FC Bayern München oder Borussia Dortmund, zeigten sich solidarisch und verzichteten kollektiv auf ihr Gehalt. Offenbar nicht so bei Uerdingen.

Es gab bereits Gespräche zwischen der Vereinsführung und den Akteuren, welche "fruchtlos verliefen", so der Geschäftsführer Frank Strüver. "Wir sind verwundert darüber, dass bei den Spielern der Solidaritätsgedanke noch nicht so ausgeprägt zu sein scheint, wie es europaweit in der gesamten Gesellschaft der Fall ist."

Regionalliga-Lizenz wird beantragt

Der Verein ergreift aktuell alle Maßnahmen, um die derzeitige Lage zu meistern. Deshalb hat der Verein neben der Lizenz für die zweite und dritte Liga auch einen Antrag für die Regionalliga verabschiedet. "Im Vorjahr hat man uns Arroganz vorgeworfen, weil wir das nicht getan haben", so Strüver.

"Damals waren wir aber sicher, dass wir uns sportlich für die dritte Liga qualifizieren. Wie der Fußball und die Ligenstruktur aber in einigen Monaten aussehen werden, kann heute hundertprozentig niemand sagen", erklärte Strüver. "Wir wollen für alle Eventualitäten gerüstet sein. Wir informieren uns quasi stündlich bei Verbänden und Behörden. Nur so ist es momentan möglich, Risikofürsorge zu betreiben und damit Arbeitsplätze zu sichern. Wir machen nichts anderes, als andere Wirtschaftsunternehmen in der aktuellen Lage auch tun."

Der KFC Uerdingen liegt derzeit auf dem elften Rang in der dritthöchsten deutschen Spielklasse und liegt fünf Punkte hinter einem Aufstiegsplatz.

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