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Fussball

Wieder nix für Mehmet

SID
Mehmet Scholl wartet mit den Amateuren des FC Bayern weiter auf den ersten Sieg
© Getty

Eintracht Braunschweig ist an die Tabellenspitze der 3. Liga gestürmt. Der frühere Bundesligist feierte im Spitzenspiel bei Wacker Burghausen einen 2:0-Erfolg und profitierte zudem davon, dass zwei weitere zuvor punktgleiche Rivalen nicht über Unentschieden hinauskamen.

Der bisherige Tabellenführer Carl Zeiss Jena musste im Derby bei Erzgebirge Aue ebenso mit einem 0:0 zufrieden sein wie Kickers Offenbach bei Borussia Dortmund II.

Zu einem deutlichen 5:2-Erfolg kam nach einer Aufholjagd noch der VfL Osnabrück im Duell der Zweitliga-Absteiger gegen den FC Ingolstadt.

Der SV Sandhausen hielt sich durch ein 3:0 gegen Neuling 1. FC Heidenheim in der Spitzengruppe.

Braunschweig schlägt in Schlussphase zu

Aufsteiger Holstein Kiel holte mit einem 4:0 gegen Werder Bremen II die ersten Punkte in der 3. Liga.

Rot-Weiß Erfurt und die SpVgg Unterhaching trennten sich 1:1.

Vor 3250 Zuschauern in Burghausen sah es lange Zeit nach einem Unentschieden aus, bis die Braunschweiger in der Schlussphase doch noch zweimal zuschlugen - und dass sogar in Unterzahl, nachdem Tim Danneberg in der 50. Minute wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte gesehen hatte.

Eggert sieht Rot

Marco Calamita (82.) und Dennis Kruppke (85.) sorgten mit einem Doppelschlag dann noch für den Sprung des deutschen Meisters von 1967 an die Tabellenspitze.

In Aue sahen 11.400 Fans ebenso keine Tore wie die 1497 Besucher in Dortmund. Dort spielte Offenbach in den letzten drei Minuten in Überzahl, nachdem Christian Eggert für eine Notbremse die Rote Karte gesehen hatte, konnte das aber nicht mehr nutzen.

Osnabrück lag vor 7500 Fans an der Bremer Brücke schon nach 32 Minuten durch Andreas Buchner (24.) und Markus Karl (32.) mit 0:2 zurück, bevor Björn Lindemann mit drei Toren (33., 63. und 83.) fast im Alleingang das Spiel noch drehte.

Holt mit drei Buden

Die weiteren Osnabrücker Tore erzielten Dennis Schmidt (54.) und Matthias Heidrich (85.). Während für Sandhausen zweimal der frühere Bundesliga-Profi Regis Dorn erfolgreich war, wurde beim ersten Drittligasieg der Kieler Michael Holt zum Mann des Tages.

Vor 4022 Zuschauern war er gleich dreimal (2., 41. und 47.) erfolgreich. In Erfurt waren vor 4241 Zuschauern zunächst die Gäste aus Unterhaching durch einen Foulelfmeter von Tobias Schweinsteiger (3.) in Führung gegangen, bevor ein Eigentor von Susak (35.) für den Ausgleich sorgte.

Zu diesem Zeitpunkt war Unterhachings Thomas Rathgeber nach einer Roten Karte wegen einer Tätlichkeit (27.) schon nicht mehr auf dem Feld.

Scholl weiter sieglos

Trainer Mehmet Scholl und die zweite Mannschaft von Rekordmeister Bayern München müssen weiter auf ihren ersten Saisonsieg warten. Am vierten Spieltag kamen die Münchner im Heimspiel gegen Dynamo Dresden nicht über ein torloses Unentschieden hinaus.

Mit zwei Punkten (1:9 Tore) bleibt die Scholl-Elf Tabellenletzter. Der erst in der vergangenen Woche von den Bayern verpflichtete Danny Schwarz, der in der letzten Saison beim Zweitligisten 1860 München unter Vertrag stand, kam zu seinem Debüt.

Die Dresdner stehen nach der Nullnummer mit vier Zählern im hinteren Tabellen-Mittelfeld. Der VfB Stuttgart II verpasste beim 2:3 (1:1) gegen Jahn Regensburg den Sprung an die Tabellenspitze. Für den überraschenden Sieg der Gäste sorgte Tobias Zellner mit seinem Treffer in der zweiten Minute der Nachspielzeit.

Das Freitagsspiel

SV Wehen Wiesbaden - Wuppertaler SV 2:3: Absteiger SV Wehen-Wiesbaden rutscht auch in der 3. Liga gleich wieder in die Krise. Die Mannschaft von Trainer Hans-Werner Moser verlor gegen den Wuppertaler SV am Freitagabend 2:3 (0:0) und hat nach vier Spielen nur drei Punkte auf dem Konto. Wuppertal feierte den ersten Saisonsieg.

Mario Neunaber (71.) erzielte vor 3526 Zuschauern den wichtigen WSV-Treffer zum 1:2, zudem trafen Salih Altin (59.) und Marco Neppe (83.) für die Gäste.

Steffen Bohl (69.) gelang für Wehen das zwischenzeitliche 1:1, Danko Boskovic (90.+1) sorgte für den späten Anschlusstreffer. Nach einer ereignisarmen Stunde fiel das 1:0 für Wuppertal aus dem Nichts, bis dahin war Wehen-Wiesbaden das bessere von zwei schwachen Teams.

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