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Fussball

BVB kämpft sich in Augsburg weiter

Augsburg blieb nun im sechsten Pflichtspiel in Folge gegen den BVB ohne Tor in Halbzeit eins
© getty

Borussia Dortmund hat sein Auswärtsspiel im Achtelfinale des DFB-Pokals gewonnen. Der BVB siegte beim FC Augsburg mit 2:0 (0:0).

Vor 30.101 Zuschauern in der WWK-Arena ging der BVB durch Pierre-Emerick Aubameyang im zweiten Abschnitt in Führung (61.). Nur fünf Minuten später legten die Gäste das 2:0 nach, Henrikh Mkhitaryan traf.

Der Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Weinzierl tauscht nach dem 2:1-Erfolg gegen Schalke drei Mal: Statt Max verteidigt Stafylidis links in der Abwehr. Zudem spielen Moravek und Ji für Esswein und Caiuby (beide Bank).

Dortmund dagegen mit nur einer Veränderung nach dem 4:1 gegen Frankfurt: Reus (Adduktorenprobleme) muss passen, Ramos beginnt.

18.: Ecke BVB von rechts. Am langen Pfosten köpft Hummels in die Mitte. Der Ball landet bei Piszczek am Fünfmeterraum, dessen Kopfball aufs rechte Toreck klärt Baier klärt kurz vor der Linie.

25.: Piszczek verliert rechts am Flügel die Kugel, die bei Bobadilla landet. Der hat freie Bahn zu Tor, wird aber im letzten Moment von Hummels fair abgegrätscht.

35.: Die Augsburger kombinieren sich am rechten Flügel durch, an der Strafraumgrenze kommt Bobadilla zum Abschluss. Der Flachschuss ist aber kein Problem für Bürki.

37.: Weigl zieht aus 25 Metern Richtung linkes unteres Eck ab, Hitz macht sich richtig lang und klärt mit den Fingerspitzen zum Eckball.

40.: Mkhitaryan spielt in den Lauf von Aubameyang. Der Gabuner kommt rechts im Strafraum frei zum Abschluss. Hitz ist aber rechtzeitig unten und macht diese Großchance zunichte.

47.: Doppelchance Dortmund: Erst knallt Castro aus halbrechter Position aufs Tor, Hitz wehrt zur Ecke ab. Die landet von rechts geschlagen am langen Pfosten bei Hummels, doch dessen Kopfball geht knapp drüber.

53.: Der BVB führt einen Eckball kurz aus. Castro bringt den Ball flach von rechts herein, an der Strafraumgrenze zieht Sokratis ab, der Schuss geht einige Meter über den Kasten.

56.: Piszczek bekommt den Ball an den Hinterkopf, deshalb hat Ji viel Platz und passt stark in den Lauf von Bobadilla. Der Stürmer steht frei vor Bürki, schießt den Torhüter aber an.

57.: Konter BVB. Gündogan bedient rechts Ramos, der mit dem Abschluss etwas zu lange wartet. Stafylidis kommt heran gerauscht und klärt mit einer Grätsche.

61., 0:1, Aubameyang: Ji versucht am rechten Strafraumrand zu klären, Piszczek setzt aber gut nach. Von dessen Brust springt der Ball ins Zentrum zu Aubameyang, der die Kugel ins linke Toreck hämmert.

66., 0:2, Mkhitaryan: Kagawa spielt direkt vor dem Strafraum quer, Mkhitaryan geht noch ein paar Schritte und zieht dann aus 18 Metern ab. Klavan fälscht den Ball noch etwas ab, deshalb schlägt die Kugel unhaltbar für Hitz unten rechts ein.

72: Öffnender Pass in den Lauf von Aubameyang, der auf der rechten Seite durchstartet. Er zieht in den Strafraum, passt quer in den Fünfmeterraum, wo Mkhitaryan knapp am leeren Tor vorbei grätscht.

85.: Die Dortmunder bekommen den Ball am Strafraum nicht weg, deshalb bekommt Ji aus 16 Metern eine gute Schusschance. Bürki ist hellwach und pariert.

Fazit: Sehr intensive Partie, die der FCA lange offen gestalten konnte. Als die Hausherren die Führung verpassten, schlug Dortmund doppelt zu und fährt angesichts der Spielanteile einen letztlich verdienten Sieg ein.

Star des Spiels: Pierre-Emerick Aubameyang. Hatte auf dem Flügel zunächst ordentlich zu beißen, kam aber immer besser in die Partie und war Dortmunds gefährlichster Offensivspieler. Belohnte sich für seinen enormen Aufwand mit dem wichtigen Treffer zum 1:0. Ebenfalls stark: Mkhitaryan und Bürki.

Flop des Spiels: Jan Moravek. Gegen den Ball bemüht und laufstark, offensiv lief das Geschehen aber häufig an ihm vorbei und er konnte keine Akzente setzen. Im zweiten Abschnitt tauchte er ganz unter.

Der Schiedsrichter: Manuel Gräfe. Hatte viele kleine Mittelfeldduelle in schneller Abfolge zu bewerten und lag in den meisten Fällen richtig, gröbere Schnitzer leistete er sich nicht. Korrekt, das Tor von Gündogan kurz vor der Pause nicht zu werten, da Aubameyang zuvor Klavan gefoult hatte.

Das fiel auf:

  • Tuchel überraschte, indem er Ramos im gewohnten 4-3-3 zentral in die vorderste Reihe stellte und Kagawa auf der Bank beließ. Dortmund mit hohem Ballbesitzanteil, aber häufig mit Problemen, in die beiden offensiven Halbräume zu passen und Weigl sowie Gündogan zu finden. Augsburg strahlte dort eine sehr hohe Präsenz aus und verdichtete die Räume geschickt.
  • Der BVB daher auch mit einigen frühen langen Bällen ins letzte Drittel. So wurde viel um zweite Bälle gekämpft, das Spielgeschehen fand meist rund um den Mittelkreis statt.
  • Augsburg suchte im Vorwärtsgang häufig den aus dem Zentrum Richtung Flügel pendelnden Koo, gerne auch per Verlagerung. Koo verstand es, sich aus engen Räumen heraus zu kombinieren und seine Mitspieler in Szene zu setzen.
  • Mit zunehmender Spieldauer bekamen die Gäste die Partie in den Griff, da sie besser auf das Augsburger Pressing reagierten und es mit guten horizontalen Bällen hinter die beiden Augsburger Sechser schafften. Der BVB daher im zweiten Abschnitt auch nicht mehr so häufig auf dem Flügel isoliert, sondern präsenter im Zentrum. Auffällig jedoch, dass der BVB lange Zeit falsche Entscheidungen beim letzten oder vorletzten Pass traf.

Augsburg - Dortmund: Die Statistik zum Spiel

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