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Fussball

"Ich bin halt langweilig..."

Thomas Müller erzielte in der laufenden Saison bereits 20 Pflichtspieltore für den FC Bayern
© getty

Mit mehr Mühe als gedacht sicherte sich der FC Bayern München das Viertelfinalticket gegen Darmstadt 98. Thomas Müller bleibt trotz der zuletzt überschaubar spektakulären Auftritte des Rekordmeisters aber entspannt. In der Mixed Zone sprach der Angreifer mit den Journalisten über destruktive Lilien, seine Weihnachtswünsche und das Zusammenspiel mit Robert Lewandowski.

Frage: Herr Müller, wieso war es so mühsam für den FC Bayern?

Thomas Müller: Wir haben gegen einen Gegner gespielt, der selbst bei einem 0:1-Rückstand nicht unbedingt Anstalten gemacht hat, offensiv zu agieren. Wir haben viel probiert, seriös gespielt und den Ball eigentlich gut laufen lassen. Natürlich haben wir heute nicht 5:0 gewonnen, aber das gehört auch mal dazu. Wir haben gegen eine Erstligamannschaft gespielt, die alles dafür getan hat, um uns das Leben schwer zu machen. Dementsprechend gehe ich eigentlich zufrieden nach Hause.

Frage: Wie haben Sie das Spiel persönlich empfunden?

Müller: Es war intensiv, Darmstadt hat alles gegeben. Im letzten Viertel war Darmstadt mit vielen Mann vertreten, da war es klar, dass wir keine Chancen im Minutentakt bekommen werden. Es war keine Gala-Vorstellung, aber wir können damit leben.

Frage: Sehnt man sich denn nach der Winterpause, wenn einem gegen Ende der Hinrunde ein bisschen die Luft ausgeht?

Müller: Was heißt die Luft ausgeht? Natürlich hätten wir gerne ein paar mehr Spieler und natürlich sehnt man sich nach der Winterpause, weil zwei Wochen Urlaub tun jedem gut. Also, glaube ich zumindest. (lacht) Wenn man es mit der Phase vergleicht, in der wir vier Spiele hintereinander mit jeweils fünf Toren gewonnen haben, tun wir uns jetzt ein bisschen schwerer. Aber das ist doch normal.

Frage: Ein großes Thema ist natürlich die anstehende Entscheidung über die Vertragsverlängerung von Pep Guardiola. Was glauben Sie, wie es ausgeht?

Müller: Glauben ist nicht wichtig.

Frage: Doch, doch!

Müller: Für mich aber nicht! (lacht) Also ich hoffe, dass er bleibt, ich weiß aber nicht Bescheid. Aber zu dem Thema wurde schon alles gesagt. Ich kann Euch ja im Januar sagen, was ich geglaubt habe.

Frage: Was wünschen Sie sich denn zu Weihnachten?

Müller: Oh, gute Frage. Wenn man sich im Vorfeld was wünschen kann, dann würde ich die drei Punkte am Samstag gegen Hannover nehmen.

Frage: Das ist ja langweilig....

Müller: Ich bin halt langweilig. (lacht) Dafür schlafe ich heute gut! Nein, im Ernst. Also Gesundheit schadet nicht. Mit dem Rest komme ich schon klar.

Frage: Was sagen Sie zur EM-Auslosung? Sie treffen in der Gruppe nicht nur auf die Ukraine und Nordirland, sondern auch auf Polen mit Robert Lewandowski.

Müller: In der Quali waren es schon schöne und spannende Spiele. Polen ist eine gute Mannschaft. Insgesamt ist die Gruppe okay. Das Ziel ist natürlich, selbige zu überstehen. Ab dem Achtelfinale wird's dann spannend.

Frage: Haben Sie schon mit Robert Lewandowski darüber gesprochen?

Müller: Nein, wir haben seitdem nicht mehr miteinander geredet. (lacht) Nein, natürlich spricht man ein bisschen und macht Witze. Ich denke, er weiß auch so, dass Deutschland eine gute Mannschaft ist. Aber das ist Polen auch.

Frage: Heute hat keiner von Ihnen beiden getroffen, dennoch: Wie ist generell das Zusammenspiel zwischen Ihnen?

Müller: Es ist wichtig, dass wir beide auf dem Platz stehen, weil der eine dem anderen auch Freiräume gibt, indem er Verteidiger bindet. Wir wissen auch einigermaßen, wo der andere hinläuft. Und wir treffen gut.

Thomas Müller im Steckbrief

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