Fussball

DFB-Pokal - Stimmen und Reaktionen: Trainerdiskussion? "Wir halten zusammen"

Von SPOX
Julian Brandt erzielte gegen Mönchengladbach beide Tore für den BVB.

Borussia Dortmund hat laut Trainer Lucien Favre nach dem 2:1-Sieg gegen Bundesliga-Tabellenführer Borussia Mönchengladbach "noch einige Details zu verbessern". Doppeltorschütze Julian Brandt machte "schludrige Phasen" im BVB-Spiel aus - und spricht über die Trainerdiskussion. Gegner Gladbach ist enttäuscht.

SPOX fasst die wichtigsten Stimmen und Reaktionen (Mixed Zone, Sky und ARD) zur zweiten Runde des DFB-Pokals zusammen.

Borussia Dortmund - Borussia Mönchengladbach 2:1

Lucien Favre (Trainer Borussia Dortmund): "Die Spieler haben das sehr gut gemacht, sind ruhig geblieben und haben eine Reaktion gezeigt. Wir haben gegen seine sehr gute Mannschaft gewonnen. Es war sehr wichtig, dass wir dieses Spiel gedreht haben. Die Leistung war okay. Wir haben aber noch einige Details zu verbessern. Wir hatten zu viele Ballverluste in falschen Momenten."

... über seinen Jubel beim 2:1 mit schmerzverzerrtem Gesicht: "Ich war schon vor dem Spiel verletzt, es ist eine Muskelverletzung. Ich habe mir vor zwei Tagen einen Faserriss im Training geholt, das hatte ich beim Jubel total vergessen."

Julian Brandt (Borussia Dortmund): "Am Ende haben wir es gut gemacht. In einigen Phasen war unser Spiel ein wenig schludrig. Aber in diesem Stadion sind schon viele Sachen passiert. Dass man hier ein Spiel drehen kann, ist allen bewusst."

... über die holprigen letzten Wochen: "Wir müssen uns mit Erfolgen das Selbstbewusstsein wieder erarbeiten. Gerade nach diesen turbulenten Wochen. Natürlich klappt dann nicht alles. Wir haben in der Champions League verloren und uns im Derby mehr vorgenommen. Aber da muss man die Zähne zusammenbeißen und sich das Glück erarbeiten."

... über die Diskussionen um Trainer Favre: "Es gab ja nicht nur Diskussionen um den Trainer, sondern auch um einige Spieler. Wir halten zusammen und versuchen so wenig wie möglich an uns ranzulassen. Was bleibt uns anderes übrig?"

Lukasz Piszczek (Borussia Dortmund): "Wir haben an uns geglaubt. Wir haben in der zweiten Halbzeit eigentlich nicht viel zugelassen, aber trotzdem das Tor kassiert. Ich freue mich für Julian, er ist ein super Fußballer und hat das heute gezeigt."

... über Kritik am BVB: "Ich lese keine Zeitung, mich interessiert das Drumherum nicht. Ich konzentriere mich auch mein Spiel. Wir diskutieren innerhalb der Mannschaft natürlich, was wir besser machen können. Aber das ist in jeder Mannschaft so."

Marco Rose (Trainer Borussia Mönchengladbach): "Ein bitterer Abend für uns. Wir haben ein ordentliches Spiel gemacht und waren auf Augenhöhe. Gegen den Ball war es eine sehr starke Leistung."

... über seine Rote Karte: "Ich habe überreagiert und nicht die richtigen Worte gefunden."

Denis Zakaria (Borussia Mönchengladbach): "Das ist eine große Enttäuschung. Wir hätten heute wirklich gewinnen können. Wir müssen den Kopf jetzt schnellstmöglich wieder nach oben nehmen und uns auf die Bundesliga konzentrieren."

... über die Rote Karte für Trainer Rose: "Wir waren alle ein wenig genervt von dieser Niederlage. Diese Reaktionen sind normal, das ist Fußball."

Max Eberl (Sportdirektor Borussia Mönchengladbach)...

... über das Spiel: "Meiner Meinung waren wir die bessere Mannschaft, die den Sieg mehr verdient gehabt hätte. Wir spielen zu Hause bei Dortmund, denen nicht viel einfällt. Wir waren auch nicht brillant, aber haben gut verteidigt. Das 1:1 war ja auch Abseits. Dass der Verein, der sich so für den Video-Assistenten einsetzt, jetzt so bestraft wird, das ärgert mich maßlos."

... über die Rote Karte gegen Marco Rose: "Natürlich muss er was gesagt haben, denn er wird ja nicht einfach eine Rote Karte geben. Aber er hat nichts gesagt, was unter Gürtellinie war. Und nachdem du erfahren hast, dass das erste Tor Abseits war und du dann einen Abstoß bekommst, der dann zum Eckball gegeben wird, wo dir dann noch Zeit genommen wird, dann war es etwas emotionaler. Aber mit der Vorgeschichte sollte man ein bisschen Fingerspitzengefühl haben und einfach mal weggehen

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