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Fussball

DFB: Peters will "Klima der Angst" überwinden

SID
Peter Peters will im Falle seiner Wahl zum Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ein "Klima der Angst" überwinden.

Peter Peters will im Falle seiner Wahl zum Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ein "Klima der Angst" überwinden. "Ich bin mit dem alten DFB unzufrieden. Ich will etwas ändern, sage deutlich: So können wir nicht mehr weitermachen, so können wir nicht mehr miteinander umgehen", sagte der 59-Jährige im Interview mit der Frankfurter Rundschau.

Peters bewirbt sich auf dem DFB-Bundestag am 11. März in Bonn um die Nachfolge des im Mai zurückgetretenen Fritz Keller, bei der Wahl tritt er gegen Bernd Neuendorf an. Derzeit führt Peters den Verband übergangsweise in einer Doppelspitze mit Rainer Koch, seine Erfahrungen im DFB sieht er als großes Plus für einen Aufräumprozess.

"Nur wer Fehler analysiert und einsieht, kann es besser machen. Diese Erfahrung bringe ich konsequent ein. Deswegen werbe ich für Veränderungen", sagte Peters, der ein Team mit Silke Sinning (Vizepräsidentin) und Ralf Viktora (Schatzmeister) bilden will: "Ich für mich stelle jedenfalls fest, dass in kritischen, kontroversen Fragen und Diskussionen zuweilen ein Klima der Angst herrscht. Das hemmt und belastet Menschen. Das alte Team hat nicht funktioniert, deswegen stellen wir drei uns als neues Team zur Wahl."

Eine weitere Zusammenarbeit mit dem umstrittenen Funktionär Koch, der als Unterstützer von Neuendorf gilt, schließt Peters aus. "Ich finde das aktuelle Vorgehen völlig in Ordnung: Er will mich nicht, ich will ihn nicht. Die Delegierten entscheiden", sagte Peters: "Es macht doch keinen Sinn, zukünftig weiter zusammen zu arbeiten, wenn kein Vertrauen vorhanden ist. Darauf weise ich lieber vor der Wahl hin als später wieder Probleme zu haben."

 

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