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Fussball

Union-Geschäftsführer Oliver Ruhnert kritisiert DFB-Direktor Oliver Bierhoff: "Es braucht vielleicht einen kompletten Neuanfang"

SID
Oliver Ruhnert hat nach dem angekündigten Rückzug von Bundestrainer Joachim Löw weitere Schnitte beim DFB gefordert.

Oliver Ruhnert hat nach dem angekündigten Rückzug von Bundestrainer Joachim Löw weitere Schnitte beim DFB gefordert. "Löw hat eine respektable Entscheidung getroffen. Da braucht es aber vielleicht einen kompletten Neuanfang", sagte der Geschäftsführer von Union Berlin im Doppelpass bei Sport1.

Bierhoff habe bei den Vereinsvertreten "nicht unbedingt große Sympathiewerte", sagte Ruhnert: "Ich weiß auch gar nicht, ob ich ihn in einem Bundesligastadion schon einmal gesehen habe. Der Austausch wird nicht so gelebt, wie es sein sollte. 'Die Mannschaft' - das kann ich überall hinschreiben, aber man muss es leben."

Bierhoff sei zudem nicht der richtige Mann, um die Reform der Nachwuchsarbeit voranzutreiben: "Oliver Bierhoff macht ein Nachwuchskonzept federführend, hat davon überhaupt keine Ahnung, macht es aber", sagte Ruhnert.

Union-Präsident Dirk Zingler hatte zuvor in der Bild am Sonntag das Aus von Löw und Bierhoff noch vor der EM gefordert. "Es ist aus meiner Sicht ein katastrophales, peinliches Bild. Der DFB ist an der Spitze hoffnungslos zerstritten und dadurch führungslos", sagte Zingler und forderte einen personellen Neuanfang im Verband.

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