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Fussball

DFB-Direktor Joti Chatzialexiou fordert erneut tiefgreifende Nachwuchsreformen

SID
DFB-Direktor Joti Chatzialexiou hat sich erneut für tiefgreifende Reformen in der Nachwuchsausbildung ausgesprochen.

DFB-Direktor Joti Chatzialexiou hat sich erneut für tiefgreifende Reformen in der Nachwuchsausbildung ausgesprochen. Sollte sich dieser Bereich "nicht massiv verändern, wird der deutsche Fußball nach der WM 2026 eine lange Durststrecke erleben", sagte der Sportliche Leiter der Nationalmannschaften beim DFB im Interview mit 11FREUNDE.
 

Zuletzt habe man sich "etwas auf vergangenen Erfolgen ausgeruht und notwendige Änderungen nicht mit der nötigen Vehemenz umsetzen können". In einer gemeinsamen Arbeitsgruppe mit der DFL arbeitet der DFB seit 2018 im Rahmen des "Projekt Zukunft" an Veränderungen im Nachwuchsbereich.

Neben der Abschaffung der Junioren-Bundesligen soll es Veränderungen im Bereich der Trainerausbildung, der Auswahlmannschaften oder der Förderstruktur der regionalen Stützpunkte geben. "Wir brauchen die Spieler, die sich auch auf der Straße durchsetzen. Deshalb müssen wir vermehrt in die urbanen Gebiete zurück, um diese Spieler aufzufangen", sagte Chatzialexiou.

Das Projekt drehe sich darum, "die Spieler individueller zu fördern", erklärte der 45-Jährige: "Die Diskussion mit unseren Landesverbänden wird noch etwas dauern, aber ich hoffe, dass wir zum DFB-Bundestag im Oktober 2022 mit allem durch sind und die Pläne dann verabschiedet werden können."

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