Olympia-Kader 2016: Das wurde aus den Silbermedaillengewinnern von Rio

 
Die deutsche Nationalmannschaft spielte bei den Olympischen Spielen 2016 in Brasilien ein spektakuläres Turnier und kam bis ins Finale, wo man sich dem Gastgeber schließlich im Elfmeterschießen 4:5 geschlagen geben musste.
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Die deutsche Nationalmannschaft spielte bei den Olympischen Spielen 2016 in Brasilien ein spektakuläres Turnier und kam bis ins Finale, wo man sich dem Gastgeber schließlich im Elfmeterschießen 4:5 geschlagen geben musste.
Für einige Spieler, so zum Beispiel für Serge Gnabry, der heute 25 wird, war das Turnier gleichzeitig das Sprungbrett zu einer großen Karriere. Wir blicken auf den Kader von damals und zeigen Euch, was die Silbermedaillengewinner von Rio heute machen.
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Für einige Spieler, so zum Beispiel für Serge Gnabry, der heute 25 wird, war das Turnier gleichzeitig das Sprungbrett zu einer großen Karriere. Wir blicken auf den Kader von damals und zeigen Euch, was die Silbermedaillengewinner von Rio heute machen.
TOR – Timo Horn (damaliger Verein: 1. FC Köln): Der damalige DFB-Stammtorhüter blieb seinem Jugendklub Köln bis heute treu und ging auch nach dem Abstieg mit in die zweite Liga. Auch zurück in der Bundesliga immer ein zuverlässiger Rückhalt.
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TOR – Timo Horn (damaliger Verein: 1. FC Köln): Der damalige DFB-Stammtorhüter blieb seinem Jugendklub Köln bis heute treu und ging auch nach dem Abstieg mit in die zweite Liga. Auch zurück in der Bundesliga immer ein zuverlässiger Rückhalt.
Jannik Huth (FSV Mainz 05): Bei Olympia kam Huth auf keinen Einsatz und auch in der Bundesliga wollte ihm der Durchbruch nie wirklich gelingen. Kommt immerhin auf 13 Buli-Einsätze mit Mainz und seinem abgestiegenen neuen Klub SC Paderborn.
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Jannik Huth (FSV Mainz 05): Bei Olympia kam Huth auf keinen Einsatz und auch in der Bundesliga wollte ihm der Durchbruch nie wirklich gelingen. Kommt immerhin auf 13 Buli-Einsätze mit Mainz und seinem abgestiegenen neuen Klub SC Paderborn.
ABWEHR - Robert Bauer (FC Ingolstadt): Einmal durfte Bauer 2016 Olympia-Luft schnuppern, im Anschluss etablierte er sich bei Ingolstadt, Nürnberg und später Bremen als solider Bundesliga-Spieler. Kickt seit Sommer 2019 in Russland für Arsenal Tula.
© imago images / Rene Schulz
ABWEHR - Robert Bauer (FC Ingolstadt): Einmal durfte Bauer 2016 Olympia-Luft schnuppern, im Anschluss etablierte er sich bei Ingolstadt, Nürnberg und später Bremen als solider Bundesliga-Spieler. Kickt seit Sommer 2019 in Russland für Arsenal Tula.
Matthias Ginter (Borussia Dortmund): Ging 2014 aus der Freiburg-Jugend zum BVB, konnte sich in den folgenden drei Jahren aber nicht vollends durchsetzen und spielt seit 2017 für Gladbach. Entscheidendes Puzzleteil beim deutschen Confed-Cup-Sieg 2017.
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Matthias Ginter (Borussia Dortmund): Ging 2014 aus der Freiburg-Jugend zum BVB, konnte sich in den folgenden drei Jahren aber nicht vollends durchsetzen und spielt seit 2017 für Gladbach. Entscheidendes Puzzleteil beim deutschen Confed-Cup-Sieg 2017.
Lukas Klostermann (RB Leipzig): Aus der Bochum-Jugend schloss er sich bereits 2014 dem Projekt der Roten Bullen an und ist heute unersetzbar. Mauserte sich mit guten Leistungen zu einem der besten Innenverteidiger der Liga und zum Nationalspieler.
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Lukas Klostermann (RB Leipzig): Aus der Bochum-Jugend schloss er sich bereits 2014 dem Projekt der Roten Bullen an und ist heute unersetzbar. Mauserte sich mit guten Leistungen zu einem der besten Innenverteidiger der Liga und zum Nationalspieler.
Philipp Max (FC Augsburg): Für 3,8 Millionen Euro kam Max 2015 vom KSC aus der zweiten Liga in die deutsche Beletage und etablierte sich dort als einer der besten Außenverteidiger. Könnte noch den Sprung zu einem ganz großen Klub schaffen.
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Philipp Max (FC Augsburg): Für 3,8 Millionen Euro kam Max 2015 vom KSC aus der zweiten Liga in die deutsche Beletage und etablierte sich dort als einer der besten Außenverteidiger. Könnte noch den Sprung zu einem ganz großen Klub schaffen.
Niklas Süle (TSG 1899 Hoffenheim): Das wohl größte Talente der TSG-Jugend wechselte 2017 als 22-Jähriger zum FC Bayern und nahm schnell die Rolle als Abwehrchef ein. Wurde durch seinen Kreuzbandriss jedoch zurückgeworfen.
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Niklas Süle (TSG 1899 Hoffenheim): Das wohl größte Talente der TSG-Jugend wechselte 2017 als 22-Jähriger zum FC Bayern und nahm schnell die Rolle als Abwehrchef ein. Wurde durch seinen Kreuzbandriss jedoch zurückgeworfen.
Jeremy Toljan (TSG 1899 Hoffenheim): Ging 2017 für 7 Millionen Euro und mit ordentlich Vorschusslorbeeren zum BVB, konnte die Erwartungen aber nie erfüllen. Hat daraufhin einen Neustart bei Sassuolo gewagt und ist dort seither Stammspieler.
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Jeremy Toljan (TSG 1899 Hoffenheim): Ging 2017 für 7 Millionen Euro und mit ordentlich Vorschusslorbeeren zum BVB, konnte die Erwartungen aber nie erfüllen. Hat daraufhin einen Neustart bei Sassuolo gewagt und ist dort seither Stammspieler.
MITTELFELD - Lars Bender (Bayer Leverkusen): Der erste der Zwillinge ist mittlerweile seit Jahren Kapitän bei Leverkusen und aus dem Mittelfeld nicht mehr wegzudenken. Auch für die Nationalmannschaft schon 19-mal im Einsatz gewesen.
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MITTELFELD - Lars Bender (Bayer Leverkusen): Der erste der Zwillinge ist mittlerweile seit Jahren Kapitän bei Leverkusen und aus dem Mittelfeld nicht mehr wegzudenken. Auch für die Nationalmannschaft schon 19-mal im Einsatz gewesen.
Sven Bender (Borussia Dortmund): Machte bei Olympia gemeinsam mit seinem Bruder Lars das Zentrum zu und auch auf Vereinsebene sind die Zwillinge seit Svens Wechsel zur Werkself 2017 vereint.
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Sven Bender (Borussia Dortmund): Machte bei Olympia gemeinsam mit seinem Bruder Lars das Zentrum zu und auch auf Vereinsebene sind die Zwillinge seit Svens Wechsel zur Werkself 2017 vereint.
Julian Brandt (Bayer Leverkusen): Nach vielen starken Jahren bei Leverkusen sicherte sich der BVB im Sommer 2019 die Dienste des flinken Offensivmanns für 25 Millionen Euro. Stand in der vergangenen Saison in 33 von 34 Bundesligaspielen auf dem Platz.
© imago images / Annegret Hilse
Julian Brandt (Bayer Leverkusen): Nach vielen starken Jahren bei Leverkusen sicherte sich der BVB im Sommer 2019 die Dienste des flinken Offensivmanns für 25 Millionen Euro. Stand in der vergangenen Saison in 33 von 34 Bundesligaspielen auf dem Platz.
Max Christiansen (FC Ingolstadt): Wurde damals als 19-Jähriger berufen und kam auch auf zwei Einsätze in Rio. Schaffte nach Ingolstadt aber nicht den nächsten Schritt – heute spielt er in der 3. Liga für Waldhof Mannheim.
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Max Christiansen (FC Ingolstadt): Wurde damals als 19-Jähriger berufen und kam auch auf zwei Einsätze in Rio. Schaffte nach Ingolstadt aber nicht den nächsten Schritt – heute spielt er in der 3. Liga für Waldhof Mannheim.
Serge Gnabry (FC Arsenal): Der damals noch ziemlich unbekannte Gnabry hatte bei Olympia seinen ersten Auftritt auf großer Bühne. In sechs Spielen traf er sechsmal, was ihn über Bremen schließlich zum FC Bayern spülte, wo er zur Weltklasse reifte.
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Serge Gnabry (FC Arsenal): Der damals noch ziemlich unbekannte Gnabry hatte bei Olympia seinen ersten Auftritt auf großer Bühne. In sechs Spielen traf er sechsmal, was ihn über Bremen schließlich zum FC Bayern spülte, wo er zur Weltklasse reifte.
Leon Goretzka (FC Schalke 04): Der zentrale Mittelfeldspieler wechselte im Sommer 2018 ebenfalls zum FC Bayern, damals sogar ablösefrei. Zwei Jahre und viele Kilo Muskelmasse später ist er zur absoluten Konstante in der FCB-Zentrale geworden.
© imago images / MB Media Solutions
Leon Goretzka (FC Schalke 04): Der zentrale Mittelfeldspieler wechselte im Sommer 2018 ebenfalls zum FC Bayern, damals sogar ablösefrei. Zwei Jahre und viele Kilo Muskelmasse später ist er zur absoluten Konstante in der FCB-Zentrale geworden.
Max Meyer (FC Schalke 04): Galt immer als eines der größten Talente des deutschen Fußballs, nach Disputen mit S04 und seinem anschließenden Wechsel in die Premier League nahm seine Karriere aber einen Knick. Heute bei Crystal Palace nur Reservist.
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Max Meyer (FC Schalke 04): Galt immer als eines der größten Talente des deutschen Fußballs, nach Disputen mit S04 und seinem anschließenden Wechsel in die Premier League nahm seine Karriere aber einen Knick. Heute bei Crystal Palace nur Reservist.
Grischa Prömel (Karlsruher SC): Damals als Zweitligaspieler nominiert, stand Prömel in vier Olympia-Spielen auf dem Platz. 2017 ging es zu Union Berlin, mit denen ihm 2019 der Bundesliga-Aufstieg gelang.
© imago images / Sven Simon
Grischa Prömel (Karlsruher SC): Damals als Zweitligaspieler nominiert, stand Prömel in vier Olympia-Spielen auf dem Platz. 2017 ging es zu Union Berlin, mit denen ihm 2019 der Bundesliga-Aufstieg gelang.
STURM - Nils Petersen (SC Freiburg): Der Freiburger Edel-Joker war einer der erfahrenen Spieler und stellte diese Erfahrung mit sechs Toren in sechs Spielen auch unter Beweis. Wurde im Finale durch seinen verschossenen Elfmeter aber zur tragischen Figur.
© imago images / Rene Schulz
STURM - Nils Petersen (SC Freiburg): Der Freiburger Edel-Joker war einer der erfahrenen Spieler und stellte diese Erfahrung mit sechs Toren in sechs Spielen auch unter Beweis. Wurde im Finale durch seinen verschossenen Elfmeter aber zur tragischen Figur.
Davie Selke (RB Leipzig): Traf damals in fünf Spielen zweimal und ging 2017 zur Hertha, wo er immer wieder starke Spiele auspackte. Mittlerweile für Werder aktiv, 2019/20 aber total abgemeldet (ein Tor in 30 Bundesligaspielen).
© imago images / Sven Simon
Davie Selke (RB Leipzig): Traf damals in fünf Spielen zweimal und ging 2017 zur Hertha, wo er immer wieder starke Spiele auspackte. Mittlerweile für Werder aktiv, 2019/20 aber total abgemeldet (ein Tor in 30 Bundesligaspielen).
AUF ABRUF - Leonardo Bittencourt (1. FC Köln): Der 26-Jährige trägt mittlerweile das Trikot von Werder Bremen – bereits seine fünfte Station in der Bundesliga. Ihm gelang nie der ganz große Durchbruch.
© imago images / MB Media Solutions
AUF ABRUF - Leonardo Bittencourt (1. FC Köln): Der 26-Jährige trägt mittlerweile das Trikot von Werder Bremen – bereits seine fünfte Station in der Bundesliga. Ihm gelang nie der ganz große Durchbruch.
Christian Günter (SC Freiburg): Der Linksverteidiger spielte 2019/20 die beste Saison seiner Karriere. Er stand in jedem Spiel in der Startelf und bereitete starke zehn Treffer vor. Hatte großen Anteil am guten Abschneiden des SC.
© imago images / Sportfoto Rudel
Christian Günter (SC Freiburg): Der Linksverteidiger spielte 2019/20 die beste Saison seiner Karriere. Er stand in jedem Spiel in der Startelf und bereitete starke zehn Treffer vor. Hatte großen Anteil am guten Abschneiden des SC.
Sebastian Kerk (SC Freiburg): Der Außenstürmer pendelte viele Jahre zwischen dem SC und dem 1. FC Nürnberg hin und her, derzeit steht er ohne Verein da.
© imago images / MIS
Sebastian Kerk (SC Freiburg): Der Außenstürmer pendelte viele Jahre zwischen dem SC und dem 1. FC Nürnberg hin und her, derzeit steht er ohne Verein da.
Eric Oelschlägel (Werder Bremen): War seit 2018 Ersatztorwart beim BVB, ist vielen wohl noch durch seinen verpatzten DFB-Pokal-Auftritt 2019 - ausgerechnet gegen Werder Bremen - in Erinnerung. Seit dem Sommer vereinslos.
© imago images / Hartenfelser
Eric Oelschlägel (Werder Bremen): War seit 2018 Ersatztorwart beim BVB, ist vielen wohl noch durch seinen verpatzten DFB-Pokal-Auftritt 2019 - ausgerechnet gegen Werder Bremen - in Erinnerung. Seit dem Sommer vereinslos.
TRAINER – Horst Hrubesch: Der Gewinn der Silbermedaille von Rio war für den langjährigen DFB-Jugendtrainer auch zunächst das Ende seiner Trainerkarriere. 2018 kam er aber noch mal aus dem Ruhestand zurück und übernahm interimsweise die Damen.
© imago images / Sven Simon
TRAINER – Horst Hrubesch: Der Gewinn der Silbermedaille von Rio war für den langjährigen DFB-Jugendtrainer auch zunächst das Ende seiner Trainerkarriere. 2018 kam er aber noch mal aus dem Ruhestand zurück und übernahm interimsweise die Damen.
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