Rauball warnt Amateure vor Alleingang

SID
Reinhard Rauball will eine Blockbildung im deutschen Fußball verhindern
© getty

Reinhard Rauball, Interimspräsident des DFB, hat die Amateur-Vertreter vor einem Alleingang bei der Auswahl des neuen DFB-Präsidenten gewarnt.

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"Es ist das Recht der Landes- und Regionalverbände, Vorschläge zu machen", sagte er der FAZ (Dienstagausgabe) vor der Sitzung der Verbände am Dienstag: "Die weitere Marschroute, was die Strategie, die Inhalte, die Termine und auch die Personen betrifft, sollte aber erst in der Präsidiumssitzung des DFB am kommenden Freitag besprochen, beschlossen und dann veröffentlicht werden."

Zuletzt hatte es geheißen, die Verbände hätten sich auf DFB-Schatzmeister Reinhard Grindel als Nachfolger des zurückgetretenen Wolfgang Niersbach geeinigt. Die DFL, deren Präsident Rauball ist, verfügt bei der Präsidentenwahl nur über ein Drittel der Stimmen.

Rauball, der als DFB-Vizepräsident zusammen mit seinem Amtskollegen Rainer Koch den DFB kommissarisch führt, forderte die Amateur-Abteilung auf, "eine Blockbildung" im Ansatz und damit "englische Verhältnisse" zu verhindern. Die DFL habe nicht den Anspruch, den DFB zu dominieren: "Wir wollen ein Miteinander von Amateur- und Profiseite."

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